Spinnennetze dienen keineswegs nur dazu, Beutetiere zu fangen....

... Spinnen ihre Netze auch unter Wasser knüpfen?

Spinnennetze dienen keineswegs nur dazu, Beutetiere zu fangen. Die Wasserspinne, die einzige Webspinne, die ständig unter Wasser lebt, knüpft beispielsweise ein engmaschiges, glockenförmiges, unten offenes Gebilde. Darin sammeln sich aufsteigende Luftblasen. Erwachsene Wasserspinnen tragen stets einen Vorrat von kleinen Luftbläschen mit sich umher, jedoch benötigen ihre Jungen, die in der Luftglocke zur Welt kommen, den dort aufbewahrten Sauerstoff.

 

 Elefanten benutzen jeweils nur einen Backenzahn, der sich langsam...

... Elefanten in ihrem Leben sechsmal ihre Zähne wechseln?

Elefanten benutzen jeweils nur einen Backenzahn, der sich langsam abnutzt, Stück für Stück abbricht und vom nächsten nachwachsenden Zahn im Kiefer nach vorn geschoben wird, bis er völlig verbraucht ist. Die ersten drei Zähne sind das „Milchgebiss“ des Elefanten und werden bis zum Alter von 9 Jahren aufgebraucht. Dann folgt der vierte Zahn, der bis zum Alter von 25 Jahren hält. Weitere Zahnwechsel folgen im Alter von etwa 36 und 45 Jahren. Der letzte Zahn hält dann noch etwa 20 Jahre.

 
 So gemütlich und behäbig sie auch wirken – Flusspferde können nicht...

... sich Flusspferdbullen in gefährlichen Kämpfen messen?

So gemütlich und behäbig sie auch wirken – Flusspferde können nicht nur bis zu 40 km/h schnell rennen, sie haben auch ein Gebiss, mit dem sie mühelos ein Krokodil in zwei Hälften teilen könnten. Die mächtigen Hauer der Bullen werden 50–60 cm lang und sind mit einem sehr harten Schmelz überzogen. Kämpfen Flusspferdbullen miteinander um ein Revier oder um die Weibchen, können diese Hauer zu tödlichen Waffen werden. Meist verlaufen die Kämpfe zwar harmlos und es bleibt bei Drohungen, manchmal kommt es aber auch zu Auseinandersetzungen und Verletzungen, die die Tiere nicht überleben.
 Jährlich erkranken etwa 900 Menschen in Deutschland an Malaria. Fast...

... es früher in Deutschland Malariamücken gab?

Jährlich erkranken etwa 900 Menschen in Deutschland an Malaria. Fast alle brachten die Krankheit aus einem Urlaub mit. Über 80 % der Patienten waren in afrikanischen Malariagebieten unterwegs und wurden dort von einer infizierten Mücke gestochen. Aber bis etwa 1850 konnte man auch in Deutschland von Malariamücken gestochen werden. Besonders gefährdet war man in Flussgebieten, beispielsweise an der Oder, an der Donau oder im Havelland.