Kurz vor seinem Tod hatte Leonardo da Vinci die Mona Lisa an den französisc...

... sich Napoleon die Mona Lisa ins Schlafzimmer gehängt hat?

Kurz vor seinem Tod hatte Leonardo da Vinci die Mona Lisa an den französischen König Franz I. verkauft und das Bild blieb dann im Besitz der Krone Frankreichs. Napoleon war von dem Porträt so angetan, dass er es in sein Schlafzimmer hängen ließ. Nach der Verbannung des Kaisers nach Sankt Helena im Jahr 1814 wurde das Bild in den Louvre gebracht, wo es auch heute noch zu sehen ist.
 Die Frauen des 19. Jh. waren für zwei Dinge bekannt: ihre Wespentaille...

... Wespentaille und Ohnmacht früher eng verbunden waren?

Die Frauen des 19. Jh. waren für zwei Dinge bekannt: ihre Wespentaille und häufige Ohnmachten. Da fragt man sich schon, ob diese Umstände wohl zusammenhingen. Ihre kurvenreichen Figuren verdankten die Damen fest sitzenden Korsetten, die die Taille zusammenschnürten und die Brüste anhoben. Mit einer Verstärkung aus Holz, Fischbein oder Stahlrippen waren Korsette schwer und steif.
 
Die eingeschnürte Frau zeigte eine bewundernswert aufrechte Haltung. Kein Wunder: Sie konnte sich nicht nach vorn beugen! Schlimmer noch, die Frauen hatten oft auch Atemprobleme. Die Korsette schränkten die Bewegung des Zwerchfells ein. Senkt sich das Zwerchfell, dehnt sich die Lunge aus und nimmt Sauerstoff auf. Hebt es sich, zieht sie sich zusammen und gibt Kohlendioxid ab. Den festgezurrten Damen wurde der Atem buchstäblich abgeschnürt. Es überrascht nicht, dass mit Verschwinden des Korsetts auch das Riechsalz zur Wiederbelebung Ohnmächtiger verschwand.
 
 Manche Menschen sagen heute noch: „Gib mir doch mal ein Stüc...

... Stanniolpapier etwas mit Zinn zu tun hat?

Manche Menschen sagen heute noch: „Gib mir doch mal ein Stück Stanniolpapier!“ Und meinen damit eigentlich ein Stück Aluminiumfolie. Aber bis zu den 1940er-Jahren war es tatsächlich Stanniol und das bedeutet: Zinnpapier. Denn es wurde aus Zinn oder einer Zinnlegierung durch intensives Walzen hergestellt. Das Stanniol war dann bis knapp 0,02 mm dünn!
 Eines von vielen Wörtern, die sich von Salz ableiten, ist der Begriff Salär...

... Salz früher ein Bestandteil des Gehalts war?

Eines von vielen Wörtern, die sich von Salz ableiten, ist der Begriff Salär (Lohn, Gehalt). Er stammt vom lateinischen Wort Salarium, das so viel wie „Salz-Geld“ bedeutet. Damit bezeichnete man im alten Rom einen Teil des Lohns eines römischen Soldaten: Dieser Anteil wurde in Salz ausbezahlt bzw. war zum Kauf von Salz bestimmt. Salz war damals ein sehr wichtiges, weil eher rares Handelsgut.
 Sie wurden mit in Baumstümpfen gesammeltem Regenwasser ausgewaschen....

... es ganz unglaubliche Methoden gab, Warzen zu entfernen?

Sie wurden mit in Baumstümpfen gesammeltem Regenwasser ausgewaschen. Man behandelte sie mit rohen Kartoffeln, Bananenschalen und jeder Menge Pflanzensäften. Der Volksglaube besagte, dass ein Leiden vom Patienten auf einen Baum, ein Tier oder einen Gegenstand übertragen werden kann. So wurde aus einer Warze z. B. Blut abgenommen, auf ein Maiskorn gestrichen und dieses an ein Huhn verfüttert. Warzen konnten auch an einen Volksheiler „verkauft“ werden, den Warzenbeschwörer. Überraschenderweise wurde bei vielen abstrusen Warzenmitteln eine Wirkung belegt. Manche Wissenschaftler glauben inzwischen, dass der Körper sich durch Selbstsuggestion von Warzen befreien kann.
 Sie erneuert sich ständig, ist wasserfest, flexibel und erzeugt alle Körper...

… die Haut ein ganz erstaunliches Organ ist?

Sie erneuert sich ständig, ist wasserfest, flexibel und erzeugt alle Körperhaare. Die Haut eines Erwachsenen wiegt im Durchschnitt 14 kg und hätte ausgebreitet eine Fläche von 1,5 bis 2 m2. Jeder Mensch verliert und ersetzt in seinem Leben durchschnittlich 18 kg tote Hautzellen, das ist jeden Monat die gesamte oberste Schicht.
 Der Fast-Food-Klassiker hat seinen Ursprung nicht etwa in der...

... der leckere Snack namens Hamburger von den Tataren stammt?

Der Fast-Food-Klassiker hat seinen Ursprung nicht etwa in der Hansestadt Hamburg und auch nicht in Amerika, wie man angesichts der zahllosen Hamburgerrestaurants in den USA leicht vermuten könnte. Vielmehr kommt die Fleischmasse ursprünglich aus der Mongolei. Die Tataren, ein kriegerisches Reitervolk, zerkleinerten im Mittelalter das oft zähe Fleisch ihrer Rinder und legten die Masse unter die Sättel ihrer Reitpferde. Durch das beim Reiten hervorgerufene Walken wurde das Fleisch mürber und dadurch leichter verdaulich. Sowohl roh und zerhackt als auch zerkleinert wurde das im Laufe der Zeit durch Gewürze verfeinerte Gericht immer mehr geschätzt. Seefahrer sollen die neuartige Speise im 18. Jh. schließlich auch nach Hamburg gebracht haben, wo man sie erstmals briet. Auswanderer, die ihr Glück in den Vereinigten Staaten suchten, führten den Hamburger dann in der Neuen Welt ein.