Bären sind gut zu Fuß. Normalerweise läuft ein Bär mit einer...

... Bären schneller laufen können als Menschen?

Bären sind gut zu Fuß. Normalerweise läuft ein Bär mit einer Geschwindigkeit von 3–5 km/h durch die Wälder – was für ihn aber ein recht gemütliches Tempo ist. Bei Gefahr oder einem Angriff können die pelzigen Jäger 50 km/h schnell werden. Grizzly- Bären, die nordamerikanische Unterart des Braunbären, erreichen ein Tempo von über 60 km/h – und Eisbären sogar 70 km/h. Selbst ein trainierter 100-m-Läufer, der kurzzeitig fast 40 km/h erreichen kann, hat dagegen keine Chance.

  Schweizer Archäologen haben vor einigen Jahren in einer ju...

...die erste Rheuma-Sohle aus Moos über 5000 Jahre alt ist?

Schweizer Archäologen haben vor einigen Jahren in einer jungsteinzeitlichen Siedlung im Kanton Zug ein Häufchen aus Moos gefunden, das sich als Einlegesohle eines jungsteinzeitlichen Schuhs entpuppte. Zuletzt war sie wohl um 3150 v. Chr. in Verwendung. Die Wissenschaftler deuten diese Sohle als ein Polster gegen Rheuma. Erste Selbstversuche zeigten, dass das Polster die Füße tatsächlich wohlig warm hält.

 

 Bären sind für einen Winterschlaf viel zu groß. Es würde zu lange...

... Bären gar keinen Winterschlaf machen?

Bären sind für einen Winterschlaf viel zu groß. Es würde zu lange dauern, bis sich ihr mächtiger Körper im Frühjahr wieder auf die normale Körpertemperatur erwärmt. Bären, die in kalten oder gemäßigten Klimazonen leben, müssen aber in der kalten Jahreszeit eine so genannte Winterruhe halten, da sie in diesen Monaten sonst nicht genug Futter finden würden.

Winterruhe und Winterschlaf sind aber zwei ganz verschiedene Dinge. Denn die Winterruhe ist nichts anderes als ein länger dauernder Schlaf, bei dem die Körpertemperatur und der Stoffwechsel kaum gesenkt werden. Messungen bei Braun- und Schwarzbären ergaben, dass die Körpertemperatur in der Winterruhe von 38 °C auf 33–34 °C absinkt. Herz- und Atemfrequenz sind leicht herabgesetzt und stimmen mit den Werten beim normalen Schlaf überein. In dieser Zeit können die Tiere kurzzeitig wieder aufwachen und aktiv werden.
Bei einem echten Winterschlaf dagegen, wie in ihn etwa Murmeltiere oder Igel halten, sinkt die Körpertemperatur bis auf unter 5 °C ab, und die Stoffwechsel­vorgänge sind bis auf etwa 5 % der normalen Werte reduziert.

 

 Erst seit 1959 wissen wir, wie die „Rückseite“ des Mondes aussieht....

...wir immer dieselbe Seite des Mondes sehen?

Erst seit 1959 wissen wir, wie die „Rückseite“ des Mondes aussieht. Denn damals sendete die sowjetische Raumsonde Luna 3 im Oktober die ersten Bilder von der Seite des Mondes zur Erde, die uns immer abgewandt ist. Warum das so ist? Der Mond braucht für eine Drehung um sich selbst genauso lange wie für seine Reise um die Erde (etwa 29,5 Tage). Gleichgültig wo er sich also auf der Erdumlaufbahn befindet, stets weist er seinen Betrachtern dieselbe Seite zu. Die Bewegungen laufen synchron ab. Die Erklärung dafür ist ziemlich komplex, verantwortlich sind die Gezeitenkräfte, die über Jahrmillionen hinweg die Rotation des Mondes abbremsten. Spektakulär waren die Bilder von Luna 3 aber nicht, denn die Rückseite sieht prinzipiell wie die uns zugewandte Seite aus.

 

 Menschen tragen im Schnitt zwischen 75 000 und 150 000 Haare auf dem...

...alle Kopfhaare zusammen im Monat 1 km wachsen?

Menschen tragen im Schnitt zwischen 75 000 und 150 000 Haare auf dem Kopf, je nach Veranlagung und Haarfarbe. Jedes dieser Haare wird – ebenfalls im Durchschnitt – in einem Monat rund 1 cm länger. Zusammengenommen ergibt sich also innerhalb eines Monats rund 0,75 – 1,5 km Haar, das von der Kopfhaut in dieser Zeit neu aufgebaut werden muss.

  Nüsse speichern auf kleinstem Raum große Nährstoffmengen;...

NÜSSE Gehirnnahrung sind?

Nüsse speichern auf kleinstem Raum große Nährstoffmengen; so erreichen viele von ihnen deutlich mehr als 560 kcal pro 100 g und einen Fettgehalt von bis zu 70 %. Neben hochwertigen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten diese Energiespender auch viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Vor allem die B-Vitamine sind reichlich vertreten. Diese wirken sich positiv auf das Gehirn und das Nervensystem aus. Einen ähnlichen Einfluss hat auch das in den Nüssen enthaltene Lezithin. Dieser fettähnliche Stoff, der auch Bestandteil des körpereigenen Nervengewebes ist, wird in den Nerven umgewandelt und steuert wichtige Gehirnfunktionen.

 Auch in vielen modernen Kochbüchern und Küchenlexika wird noch...

... scharfes Anbraten von Fleisch keineswegs die Poren schließt?

Auch in vielen modernen Kochbüchern und Küchenlexika wird noch immer behauptet, dass das scharfe Anbraten von Fleisch die Poren an der Oberfläche des Fleisches versiegele und somit das Austreten des Fleischsaftes verhindert würde. Diese Behauptung enthält allerdings einen entscheidenden Fehler: Fleisch besitzt überhaupt keine Poren. Durch das Anbraten der Fleischstücke gerinnen zwar die Proteine an der obersten Schicht und es entsteht eine Kruste. Diese ist jedoch keinesfalls undurchlässig: Beobachtet man das Fleisch beim Braten, kann man deutlich sehen, dass nach einiger Zeit rosiger Fleischsaft an der Oberfläche austritt. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Oberfläche des Fleisches nicht, wie behauptet, „versiegelt“ ist. Ein weiteres Indiz für die Durchlässigkeit der Kruste erkennt man, wenn man ein Steak auf einen Teller legt. Schon nach kurzer Zeit sammelt sich unter dem Steak rosiger Fleischsaft, der aus dem Inneren des Fleisches austritt. Auch das typische Brutzeln des Fleisches in der Pfanne lässt sich auf den austretenden Fleischsaft zurück führen, der im heißen Fett verbrennt.