Willy Brandt wurde am 18. 12. 1913 als Herbert Frahm in Lübeck geboren. Er war der uneheliche Sohn der Verkäuferin Martha Frahm und des Realschullehrers John Möller, den Willy Brandt nie kennenlernte. Im Widerstand gegen Hitler nahm er 1933 den Tarn-namen Willy Brandt an. Im selben Jahr floh er nach Norwegen, wo er als Journalist arbeitete und sich gegen den Nationalsozialismus engagierte. Nach dem Krieg kehrte Brandt als Korrespondent für skandinavische Zeitungen nach Deutschland zurück. 1948 wurde Brandt, den die Nazis 1938 ausgebürgert hatten, wieder eingebürgert. Er begann seine politische Karriere in Berlin, wo er von 1957 bis 1966 als Bürgermeister regierte. Während seiner Jahre als Kanzler (1969 bis 1974) war die Norwegerin Rut Bergaust die Frau an seiner Seite. Sie war die Mutter seiner drei Söhne, eine Tochter stammte aus einer früheren Ehe. Nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler wurde Brandt zu einem weltweit respektierten Entspannungspolitiker, bis 1987 blieb er Vorsitzender der SPD. 1983 schloss er seine dritte Ehe mit der Historikerin Brigitte Seebacher. Willy Brandt starb am 8.10. 1992.

8
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?Dann erhöhen Sie hier seine Punktzahl!

Am Beliebtesten in Geschichte

  1. Ein Volk auf Achse
  2. Andrew Smith – Mondmänner
  3. Beate Sauer - Die Buchmalerin

Mehr Artikel & Interviews

Kommentar abgeben

Name*
Email*
Kommentar*
Mehr spannende Reportagen und Geschichten mit dem Menschen im Mittelpunkt?
Abonnieren Sie jetzt Reader's Digest, das Magazin!