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Egon Pürstinger on Februar 12 2012 at 10:50:00 AM

Es gibt auch Situationen in denen man abwägen muss, was ist im Augenblick wichtiger! Der Gesprächspartner gegenüber oder der Anrufer, vor allem im Geschäftsleben wo es manchmal auf sofortige Reaktion (das ist die Meinung des Anrufers) ankommt. Es kann schon mal was verloren gehen.

Hans walter putze on Januar 28 2012 at 03:58:00 PM

Ja, ich hab so ein Teil im Daumen und meditiere stündlich: ich bin auch wichtig!!

Johann on Januar 05 2012 at 08:10:00 PM

Wie schön, dass umsichgreifendes, unmögliches Verhalten so klar angesprochen und beurteilt wird. Ich halte mich auch an die "1-min.-Regel". Immer wieder versuche ich, Toleranz gegenüber der Handy-Wichtigtuerei aufzubringen und schweige. Das bring ich allerdings nicht mehr fertig beim überlauten, überlangen Handygequatsche im ICE-Großraumwagen. Ich sage genauso laut meine Meinung. Mit sehr interessanten Reaktionen.

Pia on Dezember 02 2011 at 06:47:00 AM

Ich sehe das genauso. Wenn ich mich mit einem Menschen unterhalte, ist er mir so wichtig, dass Telefonate bei einem Gespräch einfach nicht stattzufinden haben. Das ist für mich schon ein Angriff auf die Menschenwürde und Nichtachtung meiner selbst oder meines Gesprächspartners. Ich besitze zwar ein Handy, schalte es aber bei Restaurantbesuchen und Treff mit Freunden grundsätzlich aus. Kein Anruf kann so wichtig sein, dass ich andere damit verletze. Wir alle sind früher doch auch ohne die Dinger klargekommen, oder?

Verde on Oktober 24 2011 at 12:22:00 PM

Ein Tip dazu: Das eigene Verhalten und die eigenen Wünsche im Umgang mit dem Mobile-Phone rechtzeitig (also schon vor dem Störfall!) kommunizieren. Zum Beispiel am Anfang einer Verabredung sagen: "ich schalte mein Teil jetzt auf lautlos - Und wie siehts bei Dir (Ihnen/Euch) aus? Erwartest Du was wichtiges? Ich praktiziere dieses kleine Ritual seit Jahren und stelle fest: viele Menschen sind von der ständigen Erreichbarkeit im Grunde ihres Herzens genervt und reagieren mit großer Erleichterung und Freude auf eine Unterbrechung ihrer (oft unbewußten) Automatismen und lassen sich ganz leicht und fröhlich auf einen gemeinsam vereinbarten Umgang ein. Ausnahmen für Notfälle, Mütter mit Kindern usw. natürlich inbegriffen.

Karin on Juli 29 2011 at 08:17:00 AM

Hach, ist richtig "lustig"... die Jugend!!! Das Handy ist immer dabei und wenn eine kleine Party startet, klingeln 10 Handy´s. Ich gehe dann. Ich mag Handy nicht !!! Wir hatten auch keine bis in die 90ger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ich hab zwar eins, aber nur für ganz wichtige Dinge und daß die Kinder wissen, wo Oma und Omi sind. Ich fahre noch viel mit dem Auto, und da muß ich eventuell mal anrufen, wenn ich im Stau stehe und nicht einigermaßen pünktlich erscheine. Naja, bin bald 72 und freue mich auch über Internet und Konsorten....lach Karin

Robert on April 18 2011 at 05:54:32 PM

Eines Tages rennen die Menschen mit der Birne an einen Baum, da nur noch Handy's an den Ohren kleben. Am besten noch Cyberbrillen aufsetzen!! Arme Welt!

Andreas on März 17 2011 at 03:39:00 AM

Ja, die Sucht nach der ständigen Erreichbarkeit. Sie gibt vielen Menschen offensichtlich ein Gefühl von 'Wichtigkeit'. Dabei ist jemand nach meinem Gefühl erst dann wirklich wichtig, wenn er nicht jederzeit erreichbar ist. Mich kann jedenfalls nicht jeder direkt/immer/jederzeit erreichen. :-D Handy? Hatte ich mal. Ich hatte mich vorher lange geweigert, mir dann doch eines zugelegt ... "und ewig lockt das Weib" war der Grund. *lol* Es lag aber dennoch meist zuhause oder im Büro. Nun habe ich seit etwa 3 Jahren wieder keines mehr. Und ... oh wunder ... ich lebe noch! Notfälle? Was für ein Notfall muß das sein, daß ich ein Handy brauche? Sind da so viele Leute verreckt, vor den 90ern, irgendwo einsam in der Wüste, im Wald oder im Stadt-Dschungle, weil sie kein Handy hatten? Wer mich erreichen will, kann dies: per Brief, per eMail, per Festnetz (dort steht immer ein AB bereit - daß viele nicht draufsprechen wollen/können, ist nicht mein Problem). Wenn ich ein Date oder einen Termin habe, und mein Gegenüber geht tatsächlich bei einem Anruf ans Handy und telefoniert länger als 1 Minute ... Falls nicht gerade sein/ihre Mutter im Sterben liegt, dann gehe ich! Es soll jeder leben, wie er will. Ich jedenfalls bin so wichtig, daß man mich NICHT jederzeit direkt, augenblicklich, erreichen kann. ;-)

franz bullinger on März 16 2011 at 09:30:00 AM

Ich bediente einen Kunden . Plötzlich "klingelte" sein Handy und er widmete sich seinem Gesprächspartner. Ich unterbrach seine Bedienung und bat den nächsten Kunden an die Theke. Ersterer fand mein Verhalten unverschämt. Ich sagte ihm er müsse sich schon entscheiden: Bedienung oder Telefongespräch.

Lonausurfer on Januar 21 2011 at 10:28:00 AM

Wir hatten hier in unserem kleinen Ort für einige Tage einen Totalausfall von Festnetz, DSL und Funknetz. Das einzige was uns dabei störte, war die Tatsache, daß wir auch keinen Notruf hätten absetzten können. Meine Frau und ich, wir haben dieses absolute Ungestörtsein aber sehr genossen.