Bitte auflegen!
Inmitten unseres Gesprächs hält mein Gegenüber sein Handy ans Ohr und sagt zu mir: „Verzeihung!“
All Comments |
| EAWSMEB on Januar 08 2011 at 10:20:00 AM
Die beleidigende Rücksichtslosigkeit der meisten Handynutzer nervt auch mich. Ich versuche dem aus dem Weg zu gehen in dem ich mein Handy fast nie bei mir haben, es nur bei längeren Fahrten mit den Autos oder dem Fahrrad mitnehme, aber dann auch nur in Notfällen benutze. Dadurch habe ich nur eine handvoll Gespräche im Jahr. |
| Reader's Digest on Oktober 18 2010 at 01:03:00 PM Hallo lieber Lesefreund, vielen herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Formatierung nun angepasst. Beste Grüße Ihr Reader's Digest-Team |
| moselwolfgang on August 26 2010 at 10:28:00 PM
Im Mittelalter trugen die Sklaven schwere Eisenkugeln an den Beinen. Heute haben sie es leichter, sie haben ein Handy. |
| Johina on Juli 25 2010 at 02:11:00 PM Ich kann Rangar Yogeshwar und Alpi nur beipflichten. Der "Höhepunkt" der Unhöflichkeit war, dass bei einem Date mein Gegenüber nicht nur einmal, sondern dreimal mit dem Handy telefoniert hat und diese Anrufe waren wirklich total unwichtig. Ich habe ein weiteres Treffen abgelehnt und ihn auf die Unhöflichkeit hingewiesen. Ich glaube, er hat nicht verstanden, was daran unhöflich sein sollte. |
| Tiefsinnig on Juli 15 2010 at 04:58:48 PM
=) ich ignoriere mein Handy nach Maßgabe der Leute die mich anrufen wollen viel zu oft ;) Aber ich mag es eigentlich nicht dieses immer erreichbar sein und vor anderen Leuten telefonieren behagt mir gar nicht, das mache ich nur wenn was Wichtiges ansteht (jmd ist mit mir verabredet und wir finden uns nich am Treffpunkt oder er kommt später etc.) oder wenn jmd aus der Familie anruft- auf Handy passiert das nicht so oft. Und wenn man innerhalb der Gruppe angerufen wird stört das oft das komplette Gespräch weil alle bedächtig lauschen bzw auch nicht stören wollen.. ich finde, dann geht man besser ein paar Schritte weg um die anderen mit dem Telefonieren nicht zu stören =) Und ansonsten: wenn es wichtig ist, wird die Person ohnehin nochmal anrufen :) ich finde es wunderbar, das Telefon auch einfach mal klingeln zu lassen.. und das wohlgemerkt obwohl ich dieser Generation angehöre! |
| Alpi on Juni 29 2010 at 03:44:00 PM Mir spricht Rangar Yogeshwar aus der Seele. Diese ständige Verfügbarkeit einerseits und dazu die Respektlosigkeit gegenüber demjenigen, mit dem man gerade spricht, das sind eigentlich Killer der wirklichen Kommunikation. Dazu kommt, dass es meist nicht wirklich wichtige Anrufe sind, wie in solchen Situationen schon oft erfahren. Umso mehr fühlt man sich als Gesprächspartner brüskiert. Es gibt doch in den mobilen Teilen eine "Rückruf-Option", die kann genauso gut 10 Minuten später zur Klärung des Anrufs genutzt werden. Mir ist diese "die neue Technik ist hype"- Mentalität ziemlich suspekt. |
| Valentin on Juni 27 2010 at 01:57:00 AM
Also wenn man wirklich einen sehr wichtigen Anruf erwartet, oder jemand anruft, der wirklich nur im notfall anruft, dann kann man kurz annehmen, und den Anrufer fragen, ob man ihn in zehn minuten wieder zurückrufen kann. Wenn es ein Notfall wäre, würde der Anrufer sofort widersprechen und erklären warum. Ansonsten kann man seinem "real" gegenübersitzenden Gesprächspartner sagen, dass man den Anrufer später noch zurückrufen möchte. So ist dieser vorgewarnt und wird nicht einfach in die Warteschleife geschmissen. |
| GuLei on Mai 03 2010 at 03:15:17 PM Es hat keinen Sinn, so zu tun, als gäbe es das Handy nicht. Erreichbarkeit hat seine Vorteile und das Erreichen auch. Auf das Maß der Nutzung kommt es an. Und zum Maß zähle ich auch die Höflichkeit evtl. dem momentanen Gesprächspartner gegenüber. Da heißt es eben rechtzeitig auf "Stumm" oder "Vibration" zu schalten! Außerdem gibt es doch die SMS-Funktion, die es ermöglicht, den Zeitpunkt des Lesens und einer möglichen Antwort selbst zu bestimmen. Mit meinen nahezu 70 Jahren bin ich froh, mit meinen jungen Leuten auf diese Weise in Kontakt zu sein. Quintessenz: etwas Übung und Selbstdisziplin. |
| Schipa on April 20 2010 at 12:27:44 PM
Wenn ich Feierabend beschließe, schalte ich mein Handy aus. Ich kann die Dauerredner - in der Öffentlichkeit - nicht leiden. Wenn ich weiß,dass ich kein Handy anhabe, dann bin ich zufrieden und erhole mich. Doch, glauben Sie, man kann sich daran gewöhnen! |
| Bernhard Kessler on April 17 2010 at 11:07:03 AM Der Lernprozess, den wir erleben ist einfach schwer zu verdauen und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis wir da durch sind. Aus meiner Jugend kenne ich nur, dass man ans Telefon sprang, wenn es klingelte - Dringlichkeit immer vermutet. Dann erlebte ich klingelnde Telefone, die niemand abnahm - zuerst in den USA, dann auch hier - wie unhöflich (?!?) Nun die Umkehrung - das Telefon wird zum Störenfried - oder wie? Es gibt liebe Mitmenschen, die sich weigern auf die Voicebox zu sprechen oder noch schlimmer mit unterdrückter Nummer anrufen. -wie unhöflich (?!?) Ein möglicher Notfall wird zum Störfall - wo sind wir denn jetzt? Knigges Verhaltensregeln gelten nicht mehr - auch so ein Problem... Wo fange ich nun an? Wo höre ich auf? Wen kann ich annehmen? Wann mus der körperlich vis a vis stehende auch mal Rücksicht nehmen - Bitteschön nicht nur meckern, sondern auch mal Rücksicht auf den telefonierenden Menschen nehmen - oder??? |






