Komm, lieber Mai, und mache
Seit jeher lassen uns Künstler aus allen Bereichen das Erwachen der Natur aus der Winterruhe neu erleben. Gerade in der Musik gibt es unzählige Beispiele, die uns an den Frühlingsgefühlen der Komponisten teilhaben lassen. Aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart etwa stammt eines der beliebtesten Frühlingslieder: „Komm, lieber Mai, und mache“. Auch andere Dichter haben sich durch den Frühling inspirieren lassen. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben jubelte 1844: „So sei gegrüßt viel tausendmal, holder, holder Frühling!“ Robert Schumann schrieb dazu die Melodie.
Frühling in Wien
An die Donau lockt uns der begnadete Robert Stolz: „Das ist der Frühling in Wien“, und wenn wir schon einmal in der Hauptstadt des Walzers sind, müssen wir unbedingt den Frühlingsstimmen-Walzer von Johann Strauß Sohn hören. Ebenfalls in Wien wurde 1884 die Operette „Gasparone“ von Carl Millöcker uraufgeführt, aus der wir Ihnen die Arie „Dunkelrote Rosen bring ich, schöne Frau“ präsentieren.
Gönnen Sie sich auch ein paar Operettenlieder über die Rose, diese Königin der Blumen, etwa aus „Der Vogelhändler“ oder aus „Die Rose von Stambul“. Aber auch das Veilchen mit seiner samtigen Bläue verdient es, gewürdigt zu werden, etwa „Wenn die kleinen Veilchen blühen“ von Robert Stolz. Dass stille Wasser tief und Veilchen auch temperamentvoll sein können, zeigt uns die französische Veilchen-Polka, die uns das Klassische Wiener Schrammel-Quartett darbietet.
Zeit für Romantik
Höhepunkt dieser Jahreszeit ist ohne Zweifel der Mai, Inbegriff des Neuwerdens und der Jugend. „Zwei Herzen im Mai“, dieses Lied aus dem gleichnamigen Film von 1957, handelt von den Liebeswirren eines zunächst erfolglosen Musikers, den plötzlich das Glück ereilt. Manchmal sind im Frühling die Tage schon so sonnenreich, dass man wunderbar laue Abende erleben kann. Was „In einer Nacht im Mai“ geschah, erzählt das Lied aus dem ähnlich lautenden Film (1938), zu dem Peter Kreuder die Musik komponierte.
Was unterscheidet den Frühling in Berlin von dem in der Toskana? Vergleichen Sie „Das ist der Frühling von Berlin“ und „Frühling in Toskana“ und urteilen Sie selbst! Das Lied über den Berliner Frühling gehört übrigens zu einem reizenden Bühnenstück aus den 1920er-Jahren, in dem eine Scheinehe sich in echte Liebe wandelt. Weshalb das Stück auch „Die Frau ohne Kuss“ betitelt ist … Wenn wir schon in der Toskana sind, sollte ein Abstecher nach Florenz nicht fehlen: „Wenn in Florenz die Rosen blühn“, schwärmen die Stuttgarter Saloniker.
Auch der schönste Frühling geht mal zu Ende
Ja, und wenn dann das Frühlingsfest langsam zu Ende geht, kommen Gedanken an den Abschied. „Wenn wir in lauer Frühlingsnacht“, dieses wehmütige Lied aus Giuseppe Verdis Oper „Luisa Miller“, erzählt davon. Aber: „Es wird in hundert Jahren wieder so ein Frühling sein“. Versprochen! Und wenn uns allen irgendwann ein „Letzter Frühling“ erblüht, so wie ihn Edvard Grieg in seinen „Elegischen Melodien“ zum Klingen bringt, dann sind wir dankbar, all das Schöne gehabt zu haben. Wie zum Beweis für die Fülle der Frühlingsfreude erklingt zum Schluss noch der berühmte Blumenwalzer aus Peter Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“.
All diesen und noch viel mehr Liedern und Melodien, die Sie kennen und lieben, können Sie nun in der Kollektion „Komm, lieber Mai - Die schönsten Lieder und Melodien zum Frühling“ lauschen! Hören Sie beliebte Volkslieder, Operettenmelodien und klassische Klänge! Für Sie spielen und singen: Mara Kayser, Wiener Schrammel-Quartett, Lolita, Alt-Wiener Strauß-Ensemble, Maria und Margot Hellwig, Edith Prock u. v. a.
Bei uns erhältlich: Komm, lieber Mai - Die schönsten Lieder und Melodien zum Frühling





