Gehaltsrechnung
Stellen sie sich vor, Sie bewerben sich, und Ihr neuer Arbeitgeber macht Ihnen folgendes Angebot: ein Ausgangsjahresgehalt von 100000 Euro und eine jährliche Steigerung auf Ihr Jahresgehalt um 10000
By RANGA YOGESHWARAll Comments |
| Hans on Januar 12 2012 at 11:02:00 PM
Hallo Ingo, auch wenn es jetzt wahrscheinlich schon viel zu spät für eine Aufklärung ist, hier ihr Denkfehler (den ich auch erst hatte und erst nach mehreren Gehirnwindungen entknotet habe): Stellen Sie sich die Situation mal tatsächlich vor. Sie bekommen jeden Monat ihr Geld und haben im ersten Jahr 100.000€ verdient. Nun sagt ihr Chef, dass Sie im zweiten Jahr 110.000€ verdienen werden. Das ist aber ja nicht zum Anfang des 2.Jahres direkt so, sondern dieses Geld muss erstmal verdient werden. Wenn Sie also insgesamt 10.000€ mehr kriegen haben Sie nach einem halben Jahr exakt 55.000€ verdient, im zweiten Halbjahr des zweiten Jahres wiederholt sich das dann. Also ist die grafische Darstellung und auch die Lösung des Rätsels hier komplett richtig. Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit helfen, falls Sie das jemals lesen sollten. Viele Grüße Hans |
| Daniel on Juli 16 2010 at 12:45:00 PM Die Rechnung stimmt wer es nicht glaubt kann von mir gerne meine Excelrechnung erhalten. Man sieht die Steigerung auch schön anhand von Diagrammen. |
| Ingo on Juli 16 2010 at 11:43:00 AM
Hallo Gregor, Also erstmal danke, dass sich da doch mal jemand um Antwort bemüht hat. Da das so lange gedauert hat, habe ich jetzt halt auch schon lange nicht mehr hier reingeschaut. Allerdings habe ich immer noch ein großes Problem, trotz der mühevollen Antwort : Ja, eben: im 2. Jahr bekomme ich für Beispiel A 10.000,- € mehr, und nicht, wie es in der Tabelle steht, nur 5.000!! Und wieso soll jetzt B 12.500,- € mehr bekommen: er bekommt pro Halbjahr 2.500,- €, das sind nach Adam Riese 5.000 pro Jahr also nach 2 Jahren (=4 Halbjahre) im allerbesten Fall ebenfalls 10.000,- €, ab Anfang des 3. Jahres bekommt A aber schon 20.000,- mehr, und B kann im Laufe des Jahres wieder nur 5.000 aufstocken. Tabellarisch würde die Steigerung bei mir so aussehen: Gehalt zum Ende des Halbjahres (Hj) A B 1.Hj.: 100.000 102.500 2.Hj. 110.000 105.000 3.Hj. 110.000 107.500 4.Hj. 120.000 110.000 5.Hj. 120.000 112.500 6.Hj. 130.000 115.000 Also, kann mir einer sagen, wo ich einen Fehler mache? Wie soll B jemals A aufholen? Lieber Gregor, Ihre B-Rechnung mag ja teilweise stimmen, aber Sie vergessen doch ganz und gar, wie gut A zuwächst!? Ich bin zwar kein Mathematiker, aber wenn die Rechnung von Herrn Yogeshwar stimmt, fresse ich vor laufender Kamera in seiner Sendung einen Besen!... |
| Gregor on Mai 19 2010 at 03:45:10 PM Hallo Ingo, Sie haben anscheinend nicht richtig nachgerechnet. Nach einem Jahr bekommen Sie im Bespiel A gar nichts, im Beispiel B € 2500,-. Nach zwei Jahren bekommen Sie im Beispiel A € 10.000,-, im Beispiel B aber € 12.500,- Die jährliche Steigerung beträgt also in beiden Fällen € 10.000,- nur daß die Steigerung im Beispiel B bereits ein halbes Jahr früher beginnt und Sie dadurch wesentlich besser wegkommen. Rechnen Sie es doch einmal nach. Oder anders gesagt, bekommen Sie im zweiten Halbjahr einmal € 2.500,-, haben also im ersten Jahr ein Jahresgehalt von €102.500,- Im dritten Halbjahr bekommen Sie schon € 5.000,- Zuwachs, was zweimal € 2.500,- entspricht. Im vierten Halbjahr bekommen Sie € 7.500,- Zuwachs, also dreimal € 2.500,- Sie haben also insgesamt im zweiten Jahr das Fünffache von dem an Zuwachs, was sie im ersten Jahr hatten. Ziehen Sie das erste Jahr ab, bleibt Ihnen noch das Vierfache, also € 10.000,- Das ist Ihr jährlicher Zuwachs. Im dritten Jahr hätten Sie das neunfache, ziehen Sie nun wieder das Fünfache ab, das Sie schon hatten, bleibt wieder ein Vierfaches von € 2.500,- übrig. Nach zehn Jahren hätten Sie mit Beispiel B also schon € 25.000,- mehr als mit Beispiel A. |
| Ingo on April 20 2010 at 09:32:08 AM
Hallo, ich dachte, vielleicht kriege ich eine Antwort? Klarstellung? Also, Herr Yogeshwar, mir wird klar, wenn ich das ausrechne (wie Sie das am Ende für Zweifler empfehlen), dass in Ihrer Rechnung was nicht stimmt. Hier meine Rechnung: Beispiel A: nach einem Jahr bekomme ich: 110.000,- nach 2 Jahren: 120.000,- nach 3 Jahren: 130.000,- usw. Beispiel B: nach einem Jahr bekomme ich 105.000,- nach 2 Jahren: 110.000,- nach 3 Jahren 115.000,- usw. Ich wundere mich echt, wie so ein offensichtlicher Fehler bei so angesehenen Institutionen wie Yogeshwar und readers digest so lange stehen bleiben kann und auch noch von .... Lesern positiv bewertet wird.... Und selbst, wenn - wovon ich ausgehe - für das 2. Beispiel B 5.000,- gemeint wären, wäre in dieser Rechnung der Vorteil auch auf Dauer minimal, eigentlich nur vorhanden, wenn ich im 2. Halbjahr eines Arbeitsjahres kündige... Kein wirklich gutes Beispiel für die frappante Wirkung von Zinseszins! Würde mich freuen über Einsicht und fällige Korrektur |
| Diplom-Physiker on April 10 2010 at 04:18:06 PM So ein "exponentiell" steigendes Gehalt hätte ich auch gerne. Es lebe die schöne Illusion. Willkommen im Club der scharmlosen Ausbeuter Herr Yogeshwar. |
| Ingo on März 20 2010 at 06:33:01 PM
Lieber Herr Yogeshwar, Bei allem Respekt, ich schätze Sie sehr, und ich kenne die trügerische Falle des Zinseszins, - aber ist Ihnen da nicht ein Fehler in Angebot A unterlaufen??! Im Text heißt es doch 10.000,- € pro Jahr dazu, inder Beispielrechnung werden aber immer nur 5.000,- € dazugezählt (pro Halbjahr wäre ja ok, aber dann muss wenigstens nach 2 Halbjahren 10.000 bei rauskommen, sonst passt das nicht mit dem vorgeschlagenen Angebot überein (ich würde den Job gerne annehmen!!)). Also, bin ich als Künstler zu dumm, um das richtig zu verstehen, oder hat das hier bis jetzt wirklich niemand gemerkt? Ich freue mich über eine Antwort! Mit freundlichen Grüßen Ingo-R. Voelskow |






