
Italien ist schon seit eh und je das Ziel unserer Sehnsüchte. Ob Sonne,Lebensstil, die Landschaften oder das gute Essen und Trinken: All das zieht uns immer wieder über die Alpen in den Süden. Wir haben eine komplette musikalische Kollektion diesem Phänomen gewidmet.
„Komm ein bisschen mit nach Italien“
Als 1956 Caterina Valente, ihr Bruder Silvio Francesco und Peter Alexander ihre Fans dazu aufforderten, trafen sie exakt die Aufbruchsstimmung nach dem Krieg. Allerdings war die „Reise in den Süden“seinerzeit noch um einiges anstrengender als heutzutage.
Der Reichtum des Lago Maggiore
Aus der Luft betrachtet, wirken die oberitalienischen Seenwie an einer Perlenschnur aufgereiht: rund ein Dutzend Gewässer, die entstanden, als die eiszeitlichen Gletscher abschmolzen. Die drei größten – Gardasee, Lago Maggiore und Comer See – ziehen die Touristen am meisten an.Der Lago Maggiore selbst war lange Zeit Schauplatz wichtiger politischer Ereignisse. Davon zeugt bis heute ein ungeheurer Reichtum an kulturellen Gütern und Kunstschätzen.
Der Garten Europas
Dank ihres besonders milden Klimas wird die Gegend um den See „der Garten Europas“ genannt. Hier finden unzählige Blumen- und Pflanzenarten aus aller Welt ihre natürliche Umgebung. Diese Schönheit entdecken wir auch in vielen Schlagern wieder.
Ein echter Geheimtipp
Der größte der oberitalienischen Seenist der Gardasee, der zu den Seen des Trentino zählt. Das Land um die Stadt Trient ist ein echter touristischer Geheimtipp mit seinen Seen, zahlreichen Dreitausendern und vielen idyllisch gelegenen Fremdenverkehrsorten.
Das reiche Italien
Vom Gardasee nach Venedig dauert es auf der Autobahn keine zwei Stunden. Doch zwischendurch lohnt es sich unbedingt, Verona, Vicenca oder Padua anzusehen, die einen gefangen nehmen durch ihre Kultur und Lebensart. Hier im Norden befindet sich das Italien, das sich selbst gerne an der Spitze der Nation sieht. Zwischen Mailand und Turin, zwischen Bozen und Venedig schlägt das industrielle Herz des Landes.
Venedig – die Stadt der Liebe
Endlich sind wir in Venedig, dem „Bella Venezia“,der viel besungenen Stadt der Liebe. Da ist die Blaue Lagune, hier finden wir die Gondolieri, Figuren aus unzähligen Schlagern, mit ihren schmalen, gerade einmal zwei Meter breiten Gondeln. Heute kann kein verliebtes Paar die Stadt besuchen, ohne sich über den Canal Grande mit seinen prunkvollen Palästen schippern zu lassen. Und natürlich dürfen auch derCampanile, der Glockenturm des Markusdoms, und der mächtige Dogenpalast nicht fehlen!
Der italienische Frühling
Sie grenzen dicht aneinander, die beiden italienischen Provinzen Lazio, zu der Rom gehört, und Toskana. Keine drei Stunden braucht der Reisende vom römischen Colosseum zu den Uffizien, dem weltberühmten Museum in Florenz, der Hauptstadt der Toskana. Zwar ist das Meer zum Baden noch zu kalt, doch für die Kulturbeflissenen ist der Frühling in der Toskana die beste Jahreszeit. Er wird überhaupt gern besungen, der italienische Frühling. Ob der von San Remo nahe der französischen Grenze oder der von Sorrent unweit von Neapel.
Tief im Süden
Und wenn wir geographisch schon ganz unten sind, machen wir doch gleich noch einen kurzen Abstecher nach Sizilien, neben Sardinien die zweite große italienische Insel im Mittelmeer. Die sengende Sonne und die schweigsamen Menschen, aber auch die kleinen Feste, die man nirgendwo so gut zu feiern versteht wie am südlichen Ende des Stiefels, machen den Charme dieser Provinz aus. Allerdings galten und gelten hier stets andere Regeln, Rituale und Rangordnungen als im übrigen Land. Der Pate lässt grüßen!
Der größte Ohrwurm der Fünfziger
Als eine der malerischsten Kulissen für zärtliche Romantik galt vor allem in den 50er-Jahren Capri – eine nur etwa zehn Quadratkilometer große Felseninsel im Golf von Neapel. Rudi Schurickelandete mit seiner Tangoballade von „Bella Marie“ den Hit jener Zeit schlechthin. Die Caprifischer – das ist der erste Ohrwurm der Nachkriegsära, derdie Menschen erstmals in den sonnigen Süden entführte.Damals meist noch in Gedanken. Heute konkreter denn je …
Bei uns erhältlich: „Lass uns träumen vom Lago Maggiore“





