Beauty und Fitness

Autor: Reader's Digest Book

Pickel: Haut mit Verstopfung

Es fängt ganz harmlos an: Zunächst bildet sich ein kleiner schwarzer Punkt auf der Haut, der sich in einen linsengroßen roten Fleck und schließlich in einen eitrigen Pickel verwandelt.

© iStockfoto.com / Charday Penn

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©© iStockfoto.com / Charday Penn

Vermutlich hat es jeder schon an der eigenen Haut erfahren müssen: Man schaut vor einem Rendezvous, bei dem man ganz besonders gut aussehen will, in den Spiegel – und was prangt da mitten im Gesicht? Ein Pickel. Meist kommt er gar nicht so plötzlich, wie es vielleicht scheint, nur fällt seine Vorstufe, der Mitesser, noch nicht so ins Auge. Mitesser treten bevorzugt im Gesicht und am Nacken, aber auch auf der Brust und am Rücken auf. Und je nachdem, zu welchem Hauttyp man gehört, kämpft man nur ab und zu oder ständig mit diesen lästigen Erscheinungen.

Stau in der Haut

Das Übel beginnt damit, dass eine Talgdrüse übermäßig viel Hauttalg produziert, der sich in dem Ausführungsgang der Drüse staut, den Ausgang verstopft und mit Schmutzpartikeln verklebt. Noch sieht man auf der Haut lediglich einen kleinen schwarzen Punkt, den man, wenn überhaupt, nur ganz sanft und nicht mit den Fingernägeln ausdrücken sollte.

Reifezeit

Dringen die in den Schmutzpartikeln enthaltenen Erreger nun in den Drüsengang und schließlich in die Talgdrüse selbst ein, entsteht eine Entzündung. Aus dem schwarzen Punkt wird dann ein linsengroßer roter, druckempfindlicher Fleck. Im Inneren der Drüse tobt der Abwehrkampf gegen die Erreger und als Folge dieses Kampfes bildet sich Eiter. Das äußere Anzeichen ist eine gelblichweiße Pustel. Diese Pustel ist zunächst noch hart und fest, doch je länger der Kampf im Inneren der Talgdrüse dauert, desto größer wird der Druck auf den Eiterpfropf. Zu dieser Druckerhöhung tragen vor allem die sich stauende Gewebeflüssigkeit und die verstärkte Durchblutung des entzündeten Bereiches bei. Meist bricht die Pustel dann nach außen auf, der Eiter entleert sich und die kleine Wunde kann wieder abheilen.

Ursachen des Übels

Ursache dafür, dass sich vermehrt Pickel bilden, sind Krankheiten, die die Immunabwehr herabsetzen, sowie Stoffwechselstörungen, vor allem Diabetes. Aber auch der Hauttyp spielt eine Rolle. So ist eine helle, empfindliche, wenig verhornte Haut mit erhöhter Talgproduktion anfälliger als ein Hauttyp mit eher entgegengesetzten Eigenschaften. Eine falsche, weil zu fetthaltige Hautcreme kann ebenfalls die Ursache sein, denn diese verklebt die Öffnungen der Talgdrüsen von außen. Auch bestimmte Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an schwer abbaubaren Fetten wie Schokolade und Schmalz stehen immer wieder im Verdacht, die Talgproduktion und damit das Risiko zu erhöhen, Pickel zu bekommen. Auch der Konsum von Alkohol kann das Problem weiter verschlimmern, weil dadurch die Talgproduktion angeregt wird.

Niemals sollte man versuchen, Pickel auszudrücken, denn auf diese Weise sorgt man dafür, dass sich die Erreger weiter ausbreiten und neue Pickel hervorrufen. Am besten ist es, den Pickel von selbst ausheilen zu lassen. Kamillendampfbäder, Schwefel- und Heilsalben können dabei Linderung verschaffen.

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