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Autor: Reader's Digest

Sport-App muss zur Persönlichkeit passen

Wem es schwerfällt, regelmäßig Sport zu treiben, dem könnte eine App (Programm für Smartphones) helfen.

© iStockfoto.com / AndreyPopov

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Bei einem Versuch der University of Pennsylvania, USA, wurde den Probanden nach dem Zufallsprinzip eine von drei Versionen einer Sport-App zugewiesen, die mithilfe einer Smartwatch die zurückgelegten Schritte zählt. Die erste Version verglich die Ergebnisse der Teilnehmer laufend miteinander, bei der zweiten konnten die Teilnehmer Punkte für ihre Gruppe sammeln. Und bei der dritten sammelte jeder Teilnehmer Punkte nur für sich, konnte aber jemanden als Unterstützer benennen, der dann wöchentliche E-Mails über die Leistung des Teilnehmers erhielt und ihn motivieren konnte.

Das Ergebnis: Bei jeder der drei Versionen gingen die Teilnehmer im Durchschnitt mehr Schritte als vorher. Allerdings gab es Unterschiede im Hinblick auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. So erzielten Teilnehmer, die extrovertierter und ergebnisorientierter waren, bessere Resultate im Wettbewerbsmodus. Introvertierte Personen sprachen auf alle Versionen gleich gut an. Probanden, die gesundheitliche Risiken eher ignorierten, profitierten dagegen überhaupt nicht. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Sport-Apps vielen helfen können, aber eben nicht jedem. Bei der Auswahl sollte man immer die eigene Persönlichkeit berücksichtigen.

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