Beauty und Fitness

Autor: Reader's Digest Book

Sport trotz Handicap

Gerade für Menschen, die nach einem Unfall oder einer Verletzung dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt sind, empfehlt sich die Aufnahme einer geeigneten Sportart.

© iStockfoto.com / kali9

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Die Fitness wirkt sich positiv auf den gesamten Körper und das eigene Wohlbefinden aus und kann Folgeleiden – wie Fehlstellungen oder einseitigen Muskelbelastungen – entgegenwirken. Zahlreiche Verbände bemühen sich um Inklusion, womit das gemeinsame Trainieren von Beeinträchtigten mit gesunden Sportlern gemeint ist. Dabei kommen auch entsprechende Hilfsmittel zum Einsatz.

Die passende Gruppe finden

Entscheiden Sie sich für eine integrative Sportgruppe, wenn Sie sich von folgenden Aussagen angesprochen fühlen:

  • Sie haben Sorge, dass Sie durch Ihr Handicap die geforderten Leistungen nicht erreichen können.
  • Sie fühlen sich angesichts Ihres Handicaps in einer regulären Sportgruppe unwohl oder beobachtet.
  • Sie fürchten, dass Ihre Lieblingssportart durch Ihre Beeinträchtigung für Sie nicht mehr auszuführen ist.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem lokalen Sportverein oder Ihrer Gemeinde, welche integrativen Gruppen angeboten werden. Wenn für Sie hier nichts Passendes dabei ist, starten Sie eine eigene Gruppe: Sport als verbindendes Element. Dank verbesserter Infrastruktur verschwinden zunehmend die Grenzen für beeinträchtigte Personen. Zum Trainieren werden dieselben Orte und Sportstätten genutzt. Die Dachverbände fördern auch Breitensportarten, bei denen Behinderte und Nichtbehinderte in derselben Mannschaft an ihre Grenze gehen können.

Mögliche Hilfsmittel für Menschen mit Handicap

Je nach Sportart kommen unterschiedliche Hilfsmittel zum Einsatz, um behinderten und nichtbehinderten Menschen ein gemeinsames Training zu ermöglichen. Teilweise nutzen dabei die Nichtbehinderten dieselben Hilfen, so trainieren etwa beim Rollstuhlbasketball auch Nicht-Gehbehinderte die Bewegung auf vier Rädern. Bei anderen Sportarten verschwimmen die Grenzen von selbst, so sind Liegedreiräder als Alternative zum Fahrrad auch bei Sportlern ohne Handicap ebenfalls sehr beliebt. Für Schwimmer sind Schwimmhilfen aus Styropor oder Schaumstoff geeignet, den Körper

in einer sicheren Position zu halten. Bei Bewegungssportarten können Einlagen, individuell angepasste Sportschuhe, Gehhilfen oder Prothesen die Möglichkeiten des Trainierenden entscheidend erweitern.

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