Beauty und Fitness

Autor: Samantha Rideout

Winterhaut richtig pflegen

So schützen Sie Ihre Haut vor Kälte.

© iStockfoto.com / CoffeeAndMilk

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Der Winter steht vor der Tür, die Jahreszeit, die für trockene Haut einige Unannehmlichkeiten mit sich bringt: Juckreiz, Schuppen, Hautrisse und -blutungen, Rosacea (Rötung und Entzündung) oder Neurodermitis-Schübe. Die Ursachen sind vielfältig. Zum einen ist die Luft im Freien trockener, da die Wassermoleküle sich bei den niedrigen Temperaturen zu Eis oder Schnee verdichten und damit in der Luft fehlen. Zum anderen verliert auch die Luft in den Räumen durch das Heizen Feuchtigkeit. Senioren sollten besonders achtsam sein, da ihre Haut durch jahrzehntelange Sonneneinstrahlung und verminderte Talgproduktion anfälliger ist.

Glücklicherweise kann man leicht vorbeugen.

Das beginnt bei der täglichen Badezimmerroutine: Heißes Wasser ist im Winter wunderbar, doch damit spülen Sie natürliche Hautfette weg. Verwenden Sie besser warmes Wasser, baden oder duschen Sie nur kurz, und cremen Sie sich anschließend gut ein. Ölige, rückfettende Produkte sind besonders wirksam im Kampf gegen den winterlichen Feuchtigkeitsverlust. „Vertragen Sie diese Produkte nicht, weil sie die Poren verstopfen, dann verwenden Sie eine leichtere Pflegelotion“, empfiehlt Dr. Bav Shergill, beratender Dermatologe und Sprecher der British Skin Foundation. „Auch eine weniger fetthaltige Creme bringt einen gewissen Schutz.“ Was die Hände betrifft: Häufiges Waschen mit Seife ist entscheidend, um einer Grippe und anderen Infektionen vorzubeugen, es trocknet aber auch die Haut aus. Tragen Sie daher anschließend immer eine Handcreme auf. Reicht das nicht aus, legen Sie vor dem Schlafengehen eine Handpackung mit fetthaltiger Creme auf, und ziehen Sie Baumwollhandschuhe darüber. Im Freien schützen Handschuhe auch vor kalter Luft.

Mehrere Schichten Kleidung übereinander

Fängt Ihre Haut schnell zu jucken an, vermeiden Sie direkten Kontakt mit potenziell reizenden Stoffen wie Wolle oder synthetischen Fasern. „Am besten Sie tragen mehrere dünne Schichten übereinander“, rät Dr. Shergill. „Die auf der Haut liegende Schicht sollte aus Baumwolle oder Seide bestehen. Beide Materialien werden meistens als angenehm empfunden.“ Mehrere Schichten haben zudem den Vorteil, dass Sie sich gut der Umgebungstemperatur anpassen und übermäßiges Schwitzen verhindern können. Denn auch das führt oft zu Juckreiz oder Hautirritationen

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