Essen und Trinken

Autor: Reader's Digest Book

Gewusst? Früchte gelieren unterschiedlich

Die gute Nachricht: Prinzipiell eignen sich fast alle Früchte zur Herstellung von Konfitüren und Gelees.

© iStockfoto.com / sestovic

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  • Je pektinreicher die Früchte sind, desto kürzer ist die Kochzeit der Fruchtmasse. Bei einigen Früchten muss Pektin in Form von Zitronensaft, anderen Früchten oder Pektinkonzentrat zugesetzt werden.

  • Äpfel, Brombeeren, rote Johannisbeeren, Stachelbeeren und Zitrusfrüchte sind pektinreiche Früchte. Sie gelieren überdurchschnittlich schnell.

  • Aprikosen, Himbeeren schwarze Johannisbeeren, Mirabellen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen und Zwetschgen haben einen mittleren Pektingehalt. Etwas Zitronensaft unterstützt hier das Gelieren.

  • Ananas, Birnen, Erdbeeren, Holunder, Kirschen, Kürbis und Weintrauben haben einen niedrigen Pektingehalt. Diesen Früchten gibt man auf jeden Fall den Saft einer Zitrone zu oder kombiniert sie mit pektinreichem Obst.

Was ist Pektin?

Pektine sind pflanzliche Vielfachzucker. Für den Menschen sind Pektine Ballaststoffe. Besonders pektinreich sind Pflanzenteile mit zähen Bestandteilen, z. B. Citrusfrüchte oder Fruchtstände von Sonnenblumen. Pektinarm hingegen sind weiche Früchte, z. B. Erdbeeren. In der Lebensmittelindustrie werden Pektine hauptsächlich als Geliermittel verwendet.

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