Essen und Trinken

Autor: Reader‘s Digest Book

Kindesentwicklung: Softdrinks und heftige Folgen

Softdrinks haben es in sich - und können eine Gefahr für die geistige Fitness von Kindern werden.

© istockfoto.com / triloks

©

©© istockfoto.com / triloks

Softdrinks – diese Mischung aus verschiedenen Zuckern, Geschmacksstoffen, möglicherweise ein paar natürlichen Zutaten und mehreren anderen Zusatzmitteln – haben es in sich: Sie machen dick, fördern das Auftreten einer Zuckerkrankheit und wahrscheinlich schränken sie auch die geistige Entwicklung von Kindern ein. Das zumindest lässt eine große Studie mit Kindern befürchten. Amerikanische Forscher hatten über 1000 Kinder und deren Mütter untersucht. Hier wurde dokumentiert, wie viel üblichen Zucker, wie viele Softdrinks, andere zuckerhaltige Limonaden und sonstige Nahrungsmittel Mütter während der Schwangerschaft und Kinder in den ersten Lebensjahren zu sich nehmen. Das Ergebnis: Je mehr Zucker, Sodas und Limo eine Mutter während der Schwangerschaft konsumiert hatte, desto niedrigere Ergebnisse erzielte ihr Kind im Durchschnitt bei kognitiven Tests im Alter von fünf oder knapp acht Jahren. Und dieser ungünstige Zusammenhang ergab sich in der Tendenz auch für den Konsum der Kinder selbst.

Reichlich Obst jeden Tag ging hingegen eher mit besseren Testergebnissen einher. Fruchtsäfte oder Fruktose hatten darauf keinen Einfluss. Eine gesündere Ernährung, also speziell weniger zuckerhaltige Getränke und Softdrinks und dafür mehr Obst, wäre auch für die geistige Entwicklung von Kindern günstig, meinen die Autoren. Sie empfehlen Eltern, sich noch besser über eine ausgewogene Ernährung zu informieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Angebote aus unserem Shop