Essen und Trinken

Autor: Reader's Digest Book

Schokolade ist Nervennahrung

Sind die Nerven angespannt, greifen viele zur Schokoladentafel. Das hilft wirklich. Wir sagen Ihnen, warum...

© Kerim / Fotolia.com

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In Schokolade haben Forscher die Aminosäure Tryptophan nachgewiesen, mit deren Hilfe im Körper Serotonin aufgebaut wird. Das geschieht aber nur, wenn gleichzeitig Kohlenhydrate, also Zucker vorhanden sind, wie in gesüßter Schokolade. Der Zucker sorgt für die schnelle Ausschüttung von Insulin, das wiederum die Serotoninproduktion anregt. Die Folge: Der Spiegel des Glückshormons im Blut wird kurzfristig angehoben. Wir haben das Gefühl, dass es uns besser geht. Schokolade kann also indirekt dafür sorgen, dass wir beispielsweise in Prüfungs-Situationen entspannter sind.

Serotonin ist ein körpereigener Botenstoff, der unter anderem positiven Einfluss auf unsere Stimmung hat uns entspannter und aktiver sein lässt. Da der Spiegel dieses Hormons auch von der Licht-Intensität abhängt, fühlen sich viele Menschen im Winter müde und abgespannt. Eine auffällige Erhöhung des Schokoladenkonsums in Nordeuropa zur Winterzeit legt nahe, dass Schokolade dies – zumindest kurzfristig - kompensieren kann.

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