Essen und Trinken

Autor: Reader's Digest

Superkräfte in der Nahrung

8 Mal Power und Gesundheit: Das steckt in unseren Lebensmitteln.

© iStockfoto.com / Kesu01

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Sie wissen bestimmt, dass Fasern in Äpfeln und Brokkoli gesund für Diabetiker sind oder Antioxidantien in Beeren Krebs vorbeugen. Aber wussten Sie auch, dass Leinsamen Hitzewallungen entgegenwirken oder dass Morbus-Crohn-Patienten Kürbisse vertragen? Lesen Sie, welche Kräfte in den folgenden neun Lebensmitteln stecken.

  1. Zitrone und Limone gegen Nierensteine
    Die in Zitronen und Limonen enthaltene Zitronensäure kann einige Nierensteinarten verhindern, indem sie die Kalziumausscheidung im Urin verringert. Zitronenschale ist außerdem reich an der Substanz Rutin. Diese verbessert die Venenelastizität, fördert die Durchblutung und wirkt so Schmerzen in Beinen und Krampfadern entgegen.


  2. Tee gegen Infektionen
    Das in schwarzem und grünem Tee enthaltene L-Theanin vervielfacht die Produktion von Gamma-Delta-T-Zellen um das bis zu 50-Fache. Die im Blut vorkommenden Immunzellen setzt der Körper als erste Abwehrwaffe gegen alle Formen von Infektionen ein. Trinken Sie Tee aber nicht zu eisenhaltigen Speisen, da er die Eisenaufnahme um mehr als 80 Prozent verringert. Eine Tasse Tee zwischen den Mahlzeiten oder mit etwas Zitrone wirkt dem Effekt entgegen.


  3. Schweinefleisch gibt Energie
    Schweinefleisch ist die Hauptquelle für Thiamin, ein B-Vitamin. Dieses ist beteiligt an der Umwandlung von Kohlenhydraten und Eiweißen in Energie. Zudem braucht es der Körper für die Reizweiterleitung. Es spielt eine wichtige Rolle im Nervensystem sowie für Herz und Muskeln. Darüber hinaus stärkt das im Schweinefleisch enthaltene Zink das Immunsystem, hilft bei der Bildung von Proteinen und heilt Wunden.


  4. Käse für gesunde Zähne
    Das Fett in den meisten Käsesorten legt sich auf die Zähne und fungiert als natürliche Barriere gegen Bakterien. Käse enthält auch Kasein, ein Protein, das einen natürlichen Zahnschutz bietet. Reife Sorten wie Blauschimmelkäse oder Camembert können jedoch bei einigen Menschen Migräne auslösen.


  5. Kleie gegen Divertikulitis
    Bei einer ballaststoffreichen Ernährung kann Weizenkleie eine Divertikulitis – eine Entzündung der Ausstülpungen in der Darmschleimhaut – verhindern. Allerdings hemmt die in roher Kleie enthaltene Phytinsäure die Aufnahme von Kalzium, Eisen, Zink und anderen Mineralstoffen.


  6. Papaya schützt vor Arthritis
    Eine mittelgroße Papaya enthält mehr als das Doppelte der empfohlenen Tagesdosis Vitamin C. Eine Studie mit mehr als 20.000 Probanden ergab Folgendes: Teilnehmer, die die kleinste Menge an Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln zu sich nahmen, erkrankten dreimal so häufig an rheumatoider Arthritis wie diejenigen, die eine höhere Dosis verzehrt haben.


  7. Rote Bete fürs Gehirn
    Rote Bete produziert Stickstoffmonoxid, wodurch die Durchblutung im ganzen Körper und Gehirn angeregt wird. Das wiederum könnte das Risiko für Alzheimer und vaskuläre Demenz verringern. Vorsicht dagegen beim Verzehr der Blätter: Diese sind reich an Oxalaten, die kleine Kristalle bilden und zur Entwicklung einiger Nierensteinarten beitragen können.


  8. Spargel bei Bluthochdruck
    Spargel enthält ein natürliches Diuretikum, das hilft, überschüssige Flüssigkeit und Salze auszuscheiden. Ideal ist das für Bluthochdruckpatienten, die unter Ödemen leiden. Daneben sind B-Vitamine im Spargel in der Lage, die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern und Depressionen entgegenzuwirken. Leiden Sie aber an Gicht, sollten Sie den Spargel-Konsum einschränken, denn das Gemüse enthält Purine, die schmerzhafte Attacken auslösen können

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