Essen und Trinken

Autor: Reader's Digest Book

Warum Schokolade glücklich und süchtig macht

Hat man ein Stück Schokolade gekostet, möchte man immer wieder ein weiteres Stück davon essen. Geht das Ihnen nicht auch so?

© M.studio / Fotolia.com

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Tatsächlich haben Wissenschaftlicher in der Schokolade Substanzen entdeckt, die durchaus Sucht erregendes Potential besitzen. Dazu gehören die Aminosäure Tryptophan (die Vorstufe des Glückshormons Serotonin) und die aufputschenden Purinalkaloide Koffein und Theobromin. Zudem enthält Schokolade Phenylethylamin, das vermehrt im Blut zu finden ist, wenn wir uns verlieben. Es sorgt dann für erhöhten Puls und den Anstieg von Blutdruck und Blutzuckerspiegel. Es konnten sogar Stoffe nachgewiesen werden, die die Wirkung haschischartiger Substanzen „imitieren“ können.

Allerdings sind all diese Stoffe in so geringen Mengen enthalten, dass ein Einzelner 20 bis 30 Kilo Schokolade essen müsste, um einen solchen Effekt zu verspüren. Der Sucht-Effekt der Schokolade ist daher wohl eher auf ihren Geschmack zurückzuführen. Die Liebe der Deutschen zu dieser Süßigkeit geht so weit, dass jeder von uns statistisch gerechnet jährlich rund 9,5 Kilo davon verspeist.

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