Gesundheit

Autor: Reader's Digest Book

Das kann der Arzt bei Sodbrennen und Reflux-Krankheit tun

Bei Verdacht auf Reflux wird der Arzt zur Abklärung eine Magenspiegelung veranlassen, bei der auch die Speiseröhre auf Schädigungen hin untersucht wird. Außerdem wird er Medikamente verschreiben, welche die Bildung von Magensäure drosseln.

© iStockfoto.com / patrickheagney

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H2-Rezeptor-Antagonisten

Diese auch als H2-Blocker bezeichneten Medikamente hemmen die Produktion von Magensäure, sodass weniger davon in die Speiseröhre zurückfließen kann. Wenn der Arzt H2-Blocker verschreibt, werden Sie sie ein- bis zweimal täglich über einen längeren Zeitraum hinweg nehmen müssen. Sind Ihre Beschwerden nicht allzu gravierend, kann der Arzt Ihnen auch einen rezeptfreien H2-Blocker empfehlen. Er unterscheidet sich von den rezeptpflichtigen nur durch die Dosierung.

Protonenpumpenhemmer

Diese Medikamente reduzieren ebenfalls die Ausschüttung von Magensäure. Ärzte verschreiben sie häufig, wenn H2-Blocker keine Wirkung zeigen oder die Speiseröhre bereits geschädigt ist. Nach einigen Monaten sollte sich der Zustand der Speiseröhre gebessert haben. Bei bestimmten Präparaten kann es bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen.

Wenn alles andere nicht hilft

Wenn bei Reflux keine der beschriebenen Maßnahmen zum Erfolg führt, könnte ein chirurgischer Eingriff erforderlich werden: Die Laparoskopische Operation. Dabei kann mit einer minimalinvasiven Operation die Schließmuskulatur der Speiseröhre gestrafft werden.

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