Gesundheit

Autor: Reader's Digest Book

Diagnose Diabetes - was das bedeutet

Was es für Sie bedeutet, wenn Sie die Diagnose "Diabetes" erhalten.

© istockfoto.com / filadendron

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In der Vergangenheit folgte auf die Diagnose „Diabetes“ ein Gespräch mit dem Arzt, in dem erklärt wurde, dass ein Leben mit dieser Krankheit drastische Ernährungsveränderungen nach sich ziehen würde: Kein Zucker mehr. Weniger Kohlenhydrate. Fettarmes Essen. Gedämpftes Gemüse in Massen. Schluss mit verführerischem Restaurant-Essen. Keine Desserts. Dies sieht man heute anders. Die modernen Empfehlungen lauten: köstlich, gesund und fantasievoll soll das Essen sein, mit einem vernünftigen Blick auf die richtige Mischung an Nährstoffen und auf die Portionsgröße. Dieser neue Ansatz basiert auf einem eher intuitiven Umgang mit Diabetes. Diabetes ist ein Zustand, in dem der Blutzuckerspiegel (Glukosespiegel) ungewöhnlich hoch ist. Glukose benötigt der Körper, um daraus Energie zu gewinnen. Ist die Energiegewinnung aus Glukose im Körper gestört, kann sich das beispielsweise durch Müdigkeitserscheinungen bemerkbar machen.

Es gibt zwei Hauptursachen für die Entstehung von Diabetes:

Die Bauchspeicheldrüse produziert nicht genug Insulin, oder die Körperzellen sind insulinresistent – das heißt, sie reagieren kaum noch auf Insulin, Glukose kann nicht in die Zellen hineingelangen und bleibt im Blut. Heute weiß man, dass es beim Leben mit Diabetes in der Hauptsache darum geht, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten. Dafür gibt es drei wichtige Methoden:

  1. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Körper genug Insulin zur Verfügung hat, damit Glukose in die Zellen gelangen kann. Möglicherweise ist dafür eine dauerhafte Insulintherapie (Injektionen oder Tabletten) nötig.
  2. Gewöhnen Sie sich einen Lebensstil an, durch den größere Blutzuckerschwankungen vermieden und die Zellen weniger insulinresistent werden. Ganz oben sollten für Sie Gewichtsabnahme und mehr Bewegung stehen.
  3. Stellen Sie Ihre Ernährung um – sie muss alle notwendigen Nährstoffe enthalten, die Sie brauchen, und darf keine starken Blutzuckerschwankungen verursachen. Nehmen Sie regelmäßig Mahlzeiten – Haupt- und Zwischenmahlzeiten – zu sich.

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