Gesundheit

Autor: DasBeste-Redaktion

Die wichtigsten ätherischen Öle: Kiefer

Die Waldkiefer – auch als Gemeine Kiefer, Rotföhre, Weißkiefer oder Forche bekannt – hat eine braunrote, tiefrissige Borke, lange Nadeln und ovale braune Zapfen. Als einzige Kiefernart ist sie in Nordeuropa beheimatet. In den USA schätzt man sie als Weihnachtsbaum.

© katuschka / Fotolia.com

©

©© katuschka / Fotolia.com

Haupteigenschaften

  • abschwellend
  • adstringierend
  • antiseptisch
  • krampflösend
  • gefäßverengend
  • schleimlösend
  • stimulierend

Vielfältiger Duftstoff

Bevor sie in den Kampf zogen, verbrannten die nordamerikanischen Indianer einst Kiefernnadeln in sogenannten Schwitzkammern, um ihren Geist zu klären und ihren Mut zu stärken. Für Japaner ist Kiefernduft ein Synonym für Baden und Entspannung, da die Wannen in öffentlichen Bädern meist aus Kiefernholz bestehen. In Europa, den USA und Asien werden viele Haushaltsreiniger, Seifen, Lufterfrischer und Waschmittel mit der Essenz versetzt.

Steckbrief

Kiefernnadelöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Nadeln der Pflanze gewonnen. Eine minderwertigere und für die Aromatherapie ungeeignete Essenz wird aus den Zweigen, den Zapfen, dem Holz und der Borke des Baumes extrahiert.

Das farblose bis blassgelbe Öl hat ein strenges, balsamisches, harziges Aroma mit einer kampferartigen, terpentinähnlichen Note und wirkt allgemein kühlend, belebend und erfrischend. Es passt gut zu kräftigen Würzaromen, wie Zeder und Weihrauch, aber auch zu klaren, anregenden Essenzen, wie Teebaum, Lavendel, Rosmarin, Eukalyptus und Zitrone.

Anwendung und Wirkung

Das Öl ist in vielen gängigen Wärmecremes und Salben zur Behandlung von Sportverletzungen, Durchblutungsstörungen, Neuralgien, Ischiasschmerzen, Muskelsteife sowie Muskelkater, Arthritis, Gicht und Rheuma enthalten. In der Aromatherapie kommt es bei den gleichen Beschwerden zum Einsatz.

Darüber hinaus prädestiniert sein die Atemwege befreiendes Aroma sowie seine schleimlösende, fiebersenkende und antiseptische Wirkung es für wirksame Inhalationen und Salben bei Husten, Erkältung, Grippe, Asthma, Bronchitis, Katarrhen, Kehlkopf- und Nasennebenhöhlenentzündung und Halsschmerzen. Dank seines anregenden Dufts und seiner Fähigkeit, schlechte Gerüche zu binden, eignet sich das Öl auch ausgezeichnet für Aftershaves, Herrenparfüms, Badezusätze, Raumsprays sowie Puderoder Sprühdeodorants.

Durch seine insektenabweisende und pilzhemmende Wirkung hilft es zudem bei Läusen und Fußpilz.

Geist und Seele

In Inhalationen regt das Öl den Geist an, fördert klares Denken und wirkt nervöser Erschöpfung und sogar Depressionen entgegen. Außerdem vertreibt es negative Energien und fördert Konzentration und Beharrlichkeit. Durch eine Duftlampe verbreitet, schafft es eine belebende Atmosphäre, die hilft, Antriebslosigkeit und Lethargie zu überwinden, vor allem wenn unliebsame Erinnerungen und Erfahrungen ein neues Lebensprojekt behindern.

Achtung

Das Öl kann in äußerst seltenen Fällen eine allergene Wirkung haben, darum nur gering konzentriert und keinesfalls auf verletzter, allergiegefährdeter oder anfälliger Haut anwenden. Zur Sicherheit vor dem Gebrauch auf Verträglichkeit prüfen. Nicht durch Öle anderer Kiefernarten, wie etwa Pinus pumilio, ersetzen.

So stellen Sie Ihre eigene Ölmischung her!

Das könnte Sie auch interessieren

Angebote aus unserem Shop