Gesundheit

Autor: Reader's Digest

Ernährung kann die Menopause hinauszögern

Eine Vierjahresstudie der englischen University of Leeds beschäftigte sich erstmals mit den Auswirkungen der Ernährung auf das Eintreten der Menopause.

© iStockfoto.com / weible1980

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Einerseits erhöht ein später Beginn der Menopause die Lebenserwartung und verringert das Risiko für Herzerkrankungen sowie Osteoporose. Andererseits bedeutet er ein erhöhtes Risiko für Brust-, Gebärmutter- und Eierstockkrebs. Bei den 914 Studienteilnehmerinnen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren begann die Menopause im Durchschnitt mit 50,5 Jahren. Bei den Frauen, die täglich 100 Gramm fetten Fisch (zum Beispiel Lachs oder Forelle) aßen, begann sie durchschnittlich 3,3 Jahre später als bei denjenigen, die sich anders ernährten.
Bei Frauen, die jeden Tag 75 Gramm frische Hülsenfrüchte (zum Beispiel grüne Bohnen oder Limabohnen) zu sich nahmen, setzte die Menopause durchschnittlich 0,9 Jahre später ein. Frische Hülsenfrüchte sind eine gute Quelle für Antioxidantien. Diese verlangsamen die Eizellenreifung und zögern dadurch das Einsetzen der Menopause hinaus. Die Omega-3-Fettsäuren in fettreichem Fisch können diese antioxidative Wirkung zusätzlich steigern. Der tägliche Konsum von 200 Gramm Nudeln oder Reis hingegen führte dazu, dass die Menopause durchschnittlich 18 Monate früher einsetzte.
Der Grund hierfür? Raffinierte Kohlenhydrate erhöhen das Risiko einer Insulinresistenz, die wiederum zu einem höheren Östrogenspiegel und einer schnelleren Erschöpfung der Eizellen führen. Das löst schließlich das frühere Einsetzen der Menopause aus.

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