Gesundheit

Autor: Reader's Digest Book

Gürtelrose: Gefahr im Alter erhöht

Gürtelrose ist eine tückische Erkrankung: Erst bildet sich ein Hautausschlag mit juckenden Bläschen und starken Schmerzen.

© iStockphoto.com / wildpixel

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In den ersten Tagen dieser Akutphase helfen antivirale Medikamente. Doch viele insbesondere ältere Patienten leiden auch noch Monate nach Abklingen der Infektion unter quälenden Nervenschmerzen. Sie haben eine Post-Zoster-Neuralgie, die sogar mit Erblindungen und Entzündungen in Lunge, Nieren und Gehirn einhergehen kann. Etwa jeder dritte Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine Gürtelrose, und das Alter ist der Hauptrisikofaktor. So tritt die Gürtelrose ab 50 Jahren deutlich häufiger auf und ab 85 hat jeder zweite Mensch die Gürtelrose durchgemacht.

Als Ursache gilt die Alterung des Immunsystems, das die Herpeszoster-Erreger schlechter in Schach halten kann. Neben dem Alter, aber oft damit einhergehend, wirken sich auch andere Krankheiten wie z. B. Diabetes immunschwächend aus und können deshalb den Ausbruch einer Gürtelrose begünstigen.

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