Gesundheit

Autor: Reader's Digest

Neues Verfahren zur Erkennung von MS

So wollen Forscher feststellen, bei welchen Personen ein erhöhtes Risiko besteht, an Zittern oder Sehverlust zu leiden.

© iStockfoto.com / Stadtratte

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Ein Forscherteam hat mithilfe von Magnetresonanztomografie (MRT) den Eisenspiegel in verschiedenen Gehirnregionen bei 600 Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und 250 gesunden Kontrollpersonen untersucht. Dabei fanden die Ärzte heraus, dass MS-Patienten höhere Eisenwerte in den für die Bewegungskontrolle zuständigen Basalganglien aufwiesen. Gleichzeitig war der Wert im Thalamus (größter Teil des Zwischenhirns) niedriger, der die von den Sinnesorganen ausgesandten Signale verarbeitet. Generell gilt: Je mehr Eisen sich im Körper befindet, desto wahrscheinlicher ist es auch im Gehirn vorhanden. Das heißt jedoch nicht, dass man an MS erkrankt. Die Erkenntnisse könnten Ärzten eines Tages helfen herauszufinden, bei welchen MS-Patienten ein erhöhtes Risiko vorliegt, Symptome wie Sehverlust, Zittern und Lähmungen zu entwickeln.

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