Gesundheit

Autor: Reader's Digest

Wie man über Krebspatienten (nicht) sprechen sollte

Mit Krebs zu leben, ist schwer – schon ohne den Druck, sich nach außen hin tapfer zeigen zu müssen.

© iStockfoto.com / FatCamera

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Das erklärt womöglich, weshalb in einer britischen Umfrage mit mehr als 2000 Krebspatienten der Begriff „Held“ noch unpopulärer war als „Krebsopfer“. Einige Teilnehmer schätzten Worte wie „Krieger“ oder „Inspiration“, andere gaben an, sie hätten ihre Erfahrungen nicht reflektiert. Die Beschreibung „den Kampf verloren“ lehnten 44 Prozent ab, unter anderem weil das bedeutete, die Person sei besiegt worden. Die bevorzugte Alternative lautet schlicht „gestorben“.
Selbst wenn es nicht nur einen richtigen Weg gibt, über Krebs zu reden, tut man gut daran, sich an Studienergebnisse zu halten, anstatt Vermutungen anzustellen, wie sich jemand fühlt.

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