Haus und Garten

Autor: Reader's Digest Book

Das Problem mit den Plastikwasserflaschen

Sind Wasserflaschen aus Plastik wirklich sinnvoll?

© iStockfoto.com / deepblue4you

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Chemikalien können aus Plastikflaschen gelöst werden, wie u. a. die Stiftung Warentest herausfand, die in Wasser aus PET-Flaschen Acetaldehyd nachwies. Das Wasser schmeckte nach Kunststoff, doch soll die Substanz keinen Schaden anrichten. Ein Zusammenhang mit Krebs wurde nicht berichtet. Experten zufolge besteht die größte Gefahr bei Wiederverwendung der Flaschen in ihrer Verkeimung.

Zudem besteht das Müllproblem: Die weitaus größte Zahl der Plastikflaschen wird nicht wiederverwertet. Ein vollständiges Recycling von PET-Flaschen ist nicht möglich. Die meisten Flaschen entstehen daher (noch) aus Neumaterial. Das verbraucht enorme Energie und Ressourcen. Die gebrauchten Plastikflaschen landen oft als Plastikmüll auf Müllkippen irgendwo auf der Welt. Wer jedoch die Wahl hat zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen aus Plastik, der sollte unbedingt auf Mehrwegflaschen setzen. Er wird die Umwelt damit deutlich weniger belasten. Diejenigen, die wegen der hormonellen Belastung und des Plastik-Geschmacks von Wasser aus Plastikflaschen Bedenken haben, sollten auf Mehrweg-Glasflaschen umsteigen.

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