Haus und Garten

Autor: Reader's Digest Book

Sieben schlaue Tricks für gesundes Gemüse

Unser Zuhause steckt voll natürlicher, ungiftiger Gartenhelfer von Bananen und Kaffee bis hin zu Zwiebeln.

© Werner Fellner / Fotolia.com

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Deren Verwendung spart Zeit und Geld und man wird auch noch zum Biogärtner. Das sind einige der teils unkonventionellen Helfer, die trotzdem effizient sind:

Raupenrutsche aus Alufolie

Tomaten-Setzlinge lassen sich ganz einfach vor Raupen schütze. Bevor die Setzlinge ins Freie gepflanzt werden, wird ein etwa 10 Zentimeter breites Stück Alufolie lose um den Strunk gewickelt, sodass dieser noch in die Breite wachsen kann. Die Pflanze wird dann so eingesetzt, dass die Folie je zur Hälfte über und unter der Erde ist. Nun können Erdraupen die Tomate nicht befallen – sie rutschen ab.

Pfeilgerades Wurzelgemüse dank PVC-Rohr

Um zu verhindern, dass Rettich, Karotten, Pastinaken und andere Wurzelgemüse-Sorten brechen oder krumm wachsen, eignet sich ein Stück PVC-Rohr. Dies wird in kurze Stücke geschnitten und senkrecht ins Beet gesteckt, um das Wurzelgemüse darin zu ziehen. So wächst es gerade und kräftig.

Düngen mit Bananenschalen

Tomaten wachsen kräftiger, wenn in jedes Pflanzloch zunächst 3 bis 4 Bananenschalen gegeben werden – klein geschnitten und vermischt mit trockenem Laub, Dung und Erde. Die Schalen dienen als Langzeitdünger, denn sie geben Kalium und Spurenelemente an den Boden ab.

Bier gegen Schnecken

Für die Bio-Schneckenfalle werden flache Behälter so eingegraben, dass der Rand bündig mit dem Boden abschließt. Nun wird der Behälter mit Bier gefüllt. Schnecken lieben die Hefe im Bier, kriechen hinein und ertrinken.

Zwiebelsaft gegen Raupen

Um von Raupen bedrohten Kohl und anderes Gemüse zu schützen, eigent sich Zwiebelsaft. Einfach 2 Zwiebeln schälen. in eine Schüssel reiben und 4 Liter Wasser dazugeben. Die Mischung über nacht stehen lassen und dann in eine Sprühflasche abseihen. Nun die Blätter der bedrohten Pflanzen ein bis zweimal mit der Mischung einsprühen. Das schlägt die Schädlinge in die Flucht.

Wärmflaschen aus Stein für Pflanzen

Kommen im Frühjahr doch noch einmal kalte Nächte, dann ist es sinnvoll, empfindliche Pflanzen mit etwas zu umgeben, das sich tagsüber aufheizt und die Wärme nachts wieder abgibt. Geeignet sind Steine, Terrakottafliesen oder Schieferplatten, die beim Umbau übrig geblieben sind.

Alte Feinstrumpfhosen als Gemüsesäckchen

Zwiebeln, Karotten, Rote Bete und Kartoffeln lassen sich im Winter prima in alten Feinstrumpfhosen lagern. Deren Beine werden abgeschnitten und das Gemüse dann nach Sorten getrennt in den so entstandenen Säckchen gelagert. Ganz Ordentliche können die Säckchen mit Gefrierbeutel-Etiketten markieren, auf denen der Name des darin enthaltenen Gemüse steht.

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