Haus und Garten

Autor: Reader‘s Digest Book

Topf- und Kübelpflanzen gut überwintern

Die meisten Topf- und Kübel­pflanzen sind nicht winterhart und müssen den Winter drinnen verbringen. So bringen Sie Ihre Pflanzen gut durch die kalte Jahreszeit.

© istockfoto.com / HeikeKampe

©

©© istockfoto.com / HeikeKampe

Am besten räumen Sie die Pflanzen an einem trockenen Herbsttag vor dem ersten Frost ins Winterquartier. Dann ist die Erde im Topf ausreichend durchgetrocknet und kann weder faulen noch schimmeln. Kübelroller machen Ihnen das Transportieren der schweren Töpfe leichter. Das ideale Winterquartier ist ein helles, kühles Treppenhaus oder ein heller, ungeheizter Wohnraum oder Wintergarten ohne direkte Sonneneinstrahlung. Auch ein Gewächshaus ist möglich. Wichtig ist eine ausreichende Belüftung ohne kalte Zugluft, damit sich keine Pilzkrankheiten ausbreiten können. Kontrollieren Sie die Pflanzen im Winterquartier regelmäßig auf einen Schädlingsoder Krankheitsbefall. Gießen Sie nur mäßig und nach vorheriger Fingerprobe, denn bei kühlen Temperaturen im Überwinterungsraum ist der Wasserverbrauch stark reduziert.
Entdecken Sie lange, geschossene Triebe, so ist dies ein Zeichen für Lichtmangel. Diese Triebe müssen Sie stutzen, wenn Sie die Pflanze im Frühjahr (Ende Februar/Anfang März) zunächst an einen hellen, wärmeren Ort im Haus bringen, damit sich die Pflanzen auf die Zeit im Freien vorbereiten können. Nun erhöhen Sie langsam die Wassergaben. Jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen, falls nötig. Je nach Frostempfindlichkeit kommen die Pflanzen dann bei wärmerem Wetter wieder nach draußen. Spätestens nach den Eisheiligen Mitte Mai zieren dann alle Topf- und Kübelpflanzen wieder Terrasse, Innenhof oder Eingangsbereich.
Robuste Kübel- und Topfpflanzen, die den Winter draußen verbringen, brauchen einen ausreichenden Frostschutz. Stellen Sie die Töpfe dicht beieinander an eine schützende, nicht direkt von der Sonne beschienene Haus- oder Garagenwand auf ein Holzbrett und umwickeln Sie sie mit Noppenfolie. Oder umhüllen Sie die kompletten Pflanzen mit Sackleinen oder einer Bambusmatte. Dabei sollte die Luft ausreichend zirkulieren können.

Schutz vor winterlicher Nässe

Für manche Pflanzen ist nasse Erde gefährlicher als ein trockener, kalter Boden – sie mögen keine „nassen Füße“. Pflanzen
Sie daher mediterrane Arten in gut wasserdurchlässiges Substrat, das auch im Winter trocken bleibt. Andererseits ist knochentrockene Erde genauso gefährlich. Ideal ist ein leicht feuchtes Substrat. Mischen Sie der Blumenerde Bausand oder
Splitt bei – organisches Material würde die Bodenfeuchte erhöhen.
Aus Töpfen, die auf Topffüßen oder einer anderen Unterlage stehen, kann das Wasser gut abfließen und Staunässe wird verhindert.

Das könnte Sie auch interessieren

Angebote aus unserem Shop