Haus und Garten

Autor: Reader's Digest Book

Trend urban gardening: Mein Gemüsegarten auf kleinstem Raum

Diese Gemüsesorten eigenen sich besonders gut für den Gemüsegarten auf Balkon oder (Dach-)Terrasse.

© Alexander Raths / Fotolia.com

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Besonders buschig wachsende frühe Gemüsesorten eigenen sich mit ihren bunten Blättern und Früchten gut für Kübel und Kisten. Um gut zu gedeihen, brauchen sie jedoch viel Licht. Am wohlsten fühlt sich Balkongemüse in Süd-, Südwest- oder Südostlage. Ein luftiger Standort sorgt dafür, dass Regen nicht allzu lang auf den Blättern bleibt, sodass Schadorganismen kaum eine Chance haben.

Ist die Lage sonnig, luftig und gleichzeitig geschützt, gedeihen sogar Wärme liebende Gemüse wie Auberginen, die im Garten oft Schwierigkeiten bereiten. Schon ab Anfang April können kälteverträgliche Arten wie Radieschen, Salate oder Schnittlauch direkt auf dem Balkon im Kasten ausgesät werden. Empfindlichere Gewächse wie Gurken, Tomaten, Paprika oder Basilikum sollen dagegen erst nach den Eisheiligen , also ab Mitte Mai, nach draußen gebracht werden.

Das sind Fruchtgemüse für Kästen und Pflanzgefäße

  • Aubergine: Sorten Bambino und Madonna
  • Basilikum: Sorten Balkonstar und Wildes Purpur
  • Buschbohne: Sorte Marona
  • Gurken: Sorten Bush Champion, Jazzer, Sprint
  • Kürbis: Sorte Baby Bear trägt Mini-Kürbisse
  • Mangold: Sorten Vulkan und Feurio
  • Paprika: Sorten Pusztagold, Sweet Banana und Festival
  • Salat: Sorten Lollo Rosso, Lollo Bionda und Mizuna
  • Salbei: Sorte Goldblatt
  • Tomaten: Sorten Balkonstar, Red Robin und Minibel
  • Zucchini: Sorten Diamant und Gold Rush

Gemüse lässt sich problemlos in fast jedem Gefäß anbauen.

Allerdings muss die Gefäßgröße der Wuchsfreudigkeit der Pflanze entsprechen und genügend Wasserabfluss-Löcher vorhanden sein. Als Substrat eignet sich im Handel angebotene Erde mit einem guten Luft- und Wasserspeicher-Vermögen. Meist ist sie bereits mit Nährstoffen angereichert.

Richtig gießen

Die Blätter müssen noch vor Anbruch der Nacht trocknen können, damit keine Krankheiten entstehen. Idealerweise werden sie daher morgens gegossen und die Blätter dabei möglichst nicht benetzt. Vor allem bei Tomaten, Paprika und anderem Furchtgemüse ist dies wichtig. Es ist besser, seltener, dafür aber umso reichlicher zu gießen. Regelmäßige Düngung alle 3 – 4 Wochen sorgt für guten Ertrag. Es empfiehlt sich, nur organischen Volldünger zu nutzen und dabei die sonst üblichen Dosierungen um 20 – 50 % zu reduzieren.

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