Haus und Garten

Autor: Reader's Digest Book

Unkraut erfolgreich bekämpfen

Jeder Gärtner führt einen ständigen Kampf gegen das Unkraut. Zum Glück gibt es Tricks, das Unkraut einzudämmen und die Arbeitsbelastung zu reduzieren.

© iStockfoto.com / jarih

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Keine freie Stelle für Unkräuter

Wenn die Pflanzen so dicht stehen, dass keine nackte Erde mehr frei ist, fehlt den Unkräutern der Raum zum Wachsen und die Unkrautsamen können im Schatten oder unter einer dicken Mulchschicht nicht keimen. Pflanzen Sie schnellwachsende, bodendeckende Stauden oder sehr dicht stehende Sommerblumen. Am Anfang muss noch gejätet werden, dann füllen sich die Lücken und das Unkraut hat keine Chance mehr. Jäten, bevor das Unkraut Samen bildet oder sich ausbreitet, ist der Schlüssel zum Erfolg. Geben Sie den Unkräutern keine Chance, die Zierpflanzen zu überwuchern. Einjährige Unkräuter wachsen sehr schnell, leben aber nur ein Jahr. Sie breiten sich über Samen aus, die auch aus dem Nachbargarten stammen können. Sie sollten mit der Hacke entfernt werden, bevor sie selbst Samen ansetzen. Ackerwinde, Quecke und andere mehrjährige Unkräuter breiten sich dagegen über unterirdische Ausläufer aus. Nur die grünen Teile zu entfernen verlangsamt ihr Vordringen nur. Sie müssen ausgegraben und die Wurzeln vollständig entfernt werden. Überreste gehören nicht auf den Kompost.

Hacken bei trockenem Wetter

Jäten Sie das Unkraut mit der Hacke an heißen trockenen Tagen. In feuchtem Boden fassen die Wurzeln möglicherweise wieder Fuß (vor allem Kreuzkraut und Vogelmiere). Wenn Sie bei feuchtem Boden hacken müssen, werden die Unkräuter zusammengerecht, getrocknet und auf den Kompost geworfen.

Unkrautwachstum verhindern

Pflanzen Sie pflegeleichte Sträucher durch Kreuzschlitze in einer Unkrautfolie oder in Bändchengewebe. Die Folie wird unter einem dekorativen Mulch versteckt.

Problemunkräuter ausrotten

Obwohl viele Hobbygärtner Herbizide ablehnen, sind viele Produkte sicher in der Anwendung und unschädlich für Wildtiere. Dennoch sollten Sie sie nur bei ernsten Problemen mit mehrjährigen Unkräutern einsetzen, damit Ihnen mehr Zeit für angenehmere Gartenarbeiten bleibt. Da Herbizide auf alle Pflanzen wirken, sollten Sie einen Trichter über die Düse stülpen oder die Stauden mit einer festen Pappe abschirmen.

Pflanzen ausgraben

Manchmal ist es sinnvoller, die Stauden und Zwiebelgewächse auszugraben, statt um Sie herum zu jäten. Graben Sie die Pflanzen im Herbst oder zeitigen Frühjahr aus, spülen Sie die Wurzeln gründlich ab und entfernen Sie alle Reste von Unkrautwurzeln. Setzen Sie die Stauden in einen Topf und jäten Sie das Beet gründlich. Dann werden die Stauden wieder eingepflanzt.

Neue Beete gründlich jäten

Spritzen Sie ein verunkrautetes Beet ohne wertvolle Stauden gründlich mit einem Herbizid. Die systemischen Produkte sind am wirkungsvollsten bei feuchtem Boden während der Hauptwachstumsphase im Frühling oder Sommer. Da die Unkräuter das Herbizid über die Blätter aufnehmen, macht es keinen Sinn, die jungen Triebe zu spritzen. Warten Sie ab, bis die Unkräuter dicht beblättert sind. Giersch und einige andere Unkräuter sind sehr widerstandsfähig und müssen wiederholt eingesprüht werden. Zu den giftfreien Alternativen, die mit Lichtausschluss arbeiten, zählen Unkrautfolien, schwarze Plastikfolien oder alte Pappe, die über das Beet gelegt werden. Diese Behandlung dauert mehrere Monate.

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