Körper und Psyche

Autor: Reader's Digest Book

Die 5 häufigsten Irrtümer über Allergien und Asthma

Es kursieren zahlreiche Mythen und falsche Informationen über Allergien.

© iStockfoto.com / PeopleImages

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  1. Hunde und Katzen mit kurzem Fell sind für Allergiker und Asthmatiker besser geeignet. Das ist falsch, Es sind die Eiweiße im Speichel, Schuppen im Urin, die Allergien auslösen, nicht das Fell. Da alle Tiere diesen Stoff absondern, sind auch alle Hunde- und Katzenarten für Allergiker gefährlich.
  1. Asthma ist heilbar. Das ist falsch. Chronisches Asthma kann zwar nicht geheilt werden. Mit der richtigen Diagnose und Behandlung können Asthmapatienten jedoch ein ganz normales, aktives Leben führen.

  2. Ein Umzug kann die Asthma- und Allergiesituation verbessern. Das ist falsch. Ein Ortswechsel kann möglicherweise ein vorübergehende Linderung der Beschwerden mit sich bringen. Allergene gibt es jedoch überall – egal ob das Pflanzen, Hausstaub, Chemikalien oder bestimmt Lebensmittel sind.

  3. Asthma lässt mit zunehmendem Alter nach. Das ist falsch. Asthma ist eine chronische Überreaktion. Bei einigen Kindern schwächen sich die Symptome in der Pubertät ab, bei anderen verschlimmern sie sich. Die Anfälligkeit bleibt jedoch bestehen. Zwar gibt es Fälle, bei denen Asthma völlig verschwindet – aber vorhersagen kann man es nie.

  4. Allergien sind harmlos. Das ist falsch. Bei Allergien handelt es sich um ein ernst zu nehmendes Problem, das behandelt werden sollte. Anderenfalls ergeben sich dauerhaft Einschränkungen der Lebensqualität wie Schlaf- oder Konzentrationsstörungen. Unbehandelte Allergien können auch andere Atemwegserkrankungen nach sich ziehen, wie z.B. Asthma oder Hautekzeme. Allergische Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente oder Insektenstiche können im Schlimmsten Fall zum lebensbedrohenden anaphylaktischen (allergischen) Schock führen.

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