Körper und Psyche

Autor: Reader's Digest

Wie entstehen sogenannte Petechien, und was kann man dagegen tun?

Petechien sind stecknadelkopfgroße Einblutungen aus den kleinsten Blutgefäßen.

© iStockfoto.com / PhonlamaiPhoto

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Antwort von Dr. med. Christoph Liebich, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten:

Petechien sind stecknadelkopfgroße Einblutungen aus den kleinsten Blutgefäßen, den Kapillaren, in die Haut oder Schleimhaut. Drückt man mit einem Glasspatel auf die betroffenen Stellen, lassen sich die Petechien nicht wegdrücken, sondern bleiben als rote Pünktchen sichtbar. Die Einblutungen können auf eine gestörte Blutstillung hinweisen. Ursachen dieser Störung sind etwa eine Funktionsstörung und ein Mangel der Blutplättchen, die für die Blutstillung verantwortlich sind, oder auch eine Gefäßschädigung. Durch sie kann das Blut in die Haut treten.
Als mögliche Verursacher solcher Störungen kommen Medikamente infrage, Infektionserkrankungen, ein Vitaminmangel oder die Einwirkungen eines Giftes wie zum Beispiel durch einen Schlangenbiss. Zur Behandlung ist es wichtig, dass der Arzt die Ursache herausfindet, damit die Petechien nach Behandlung der Grunderkrankung verschwinden können. Zur Unterstützung ist beispielsweise die Anwendung von Heparinsalben empfehlenswert.

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