Spielen und Lachen

Autor: Jana Lenke

Was ist gesund? Das Ernährungs-Quiz

Welcher Kaffee ist magenfreundlich? Reifen Erdbeeren wirklich nach? Testen Sie Ihr Wissen rund um unsere Ernährung.

© iStockfoto.com / Evgenij918

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Herrlich! So ein Himbeergeist oder Kirschwasser krönt für manchen Genießer eine deftige Mahlzeit, die schwer im Magen liegt. Aber hält Großvaters altgedienter Verdauungsschnaps wirklich, was sein Name verspricht?

  1. Ja, das darin enthaltene Glycerin kurbelt die Magentätigkeit an.
  2. Nein, er behindert die Verdauung sogar.
  3. Ja, er fördert die Hormonproduktion der Leber.

Lösung: Nein. Tatsächlich verlangsamt Alkohol die Verdauung. Er kann jedoch die Magenmuskulatur lockern und somit das Völlegefühl mindern. Deshalb empfinden viele Menschen den Schnaps nach einem üppigen Essen als angenehm. 

 

 

Er ist ein lästiger Begleiter: Bluthochdruck verursacht nicht immer Beschwerden, erhöht aber klammheimlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entgegenwirken kann man dem gefährlichen Druck in den Gefäßen mit viel Bewegung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, reichlich Gemüse sowie ...

  1. Knäckebrot und Sauerkraut zum Abendessen.
  2. Mineralwasser mit hohem Natriumgehalt.
  3. Trockenobst als gelegentlichem Zwischensnack.

Lösung: Trockenobst enthält zwar Zucker, aber auch viel blutdrucksenkendes Kalium. Kochsalz und natriumreiche Produkte wie Knäckebrot, Sauerkraut und Mineralwasser mit mehr als 20 Milligramm Natrium pro Liter hingegen sind tabu.

 

 

Ein kulinarischer Albtraum: Ohne die Entdeckung des Feuers wäre unsere Küche für immer kalt geblieben. Einen Großteil unserer Nahrung könnten wir nicht genießen oder nur schwer verdauen. Das Erhitzen zerstört jedoch auch Mineralstoffe und Vitamine der rohen Kost. Mit welchem der folgenden Garverfahren schont man die Nährstoffe am besten?

  1. Kochen in Wasser ohne Salz oder Brühe
  2. Scharf Anbraten in einer beschichteten Pfanne
  3. Dampfgaren mit wenig Wasser

Lösung: Beim Dampfgaren bleiben die Nährstoffe größtenteils erhalten. Für die Zubereitung genügt ein Siebeinsatz im Kochtopf. Tipp: Speisen nicht warmhalten, erneutes Erwärmen ist vitaminschonender.

 

 

Eigentlich will sie ja nur unser Bestes. Brav „desinfiziert“ und zersetzt unsere Magensäure die Nahrung, die wir ihr vorsetzen. Gelangt die ätzende Flüssigkeit jedoch versehentlich in die Speiseröhre, leidet man unter Sodbrennen. Betroffene sollten kleine, säurearme Mahlzeiten zu sich zu nehmen und ...

  1. eiweißhaltig essen.
  2. fette Brühen trinken.
  3. möglichst scharf würzen.

Lösung: Jetzt bloß nicht schwächeln! Bei Sodbrennen ist es wichtig, den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen mittels Eiweiß zu stärken, da unter anderem ein kraftloser Muskel Auslöser für das Leiden sein kann. Wichtig: Eiweißhaltige Speisen sollten dennoch fettarm sein, etwa Hülsenfrüchte oder Magerquark.

 

 

Eisen ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und transportiert Sauerstoff im Körper. Das Mineral steckt unter anderem in Fleisch, Eigelb, Nüssen und Schnittlauch. Was fördert die Aufnahme des Spurenelements? Schwarzer ...

  1. Tee
  2. Kaffee
  3. Johannisbeersaft

Lösung: Das Vitamin C des Saftes unterstützt die Eisenaufnahme. Etwas Zitronensaft zum Steak oder Orangensaft zu Mandeln sind darum eine kluge Kombination. Schwarzer Kaffee und schwarzer Tee hingegen sollten nicht zu den Mahlzeiten getrunken werden, da ihre Gerbstoffe die Aufnahme des Minerals hemmen. 

 

 

Über die notwendige Menge, die wir trinken sollten, wird gern diskutiert. Seit einiger Zeit darf Kaffee doch zur Flüssigkeitszufuhr gezählt werden. Bemängelt wird unser morgendliches Lieblingsgetränk allerdings wegen seiner Gerbsäuren. Über welche Zubereitung freut sich unser Magen am wenigsten?

  1. Filterkaffee
  2. Cappuccino
  3. Espresso

Lösung: Beim Brühen von Filterkaffee für mehrere Tassen wird das Kaffeepulver so oft von Wasser durchlaufen, dass es Röstaromen löst, deren Gerbsäure die Magenschleimhaut angreifen. Espresso wird dagegen mit Dampfdruck und geringen Wassermengen zubereitet. Im Cappuccino wiederum mildert Milch die Säurewirkung. 

 

 

Der Abschied von Kalorien fällt nicht nur bei Diäten schwer, sondern auch im Sprachgebrauch. Eigentlich wurde die Kalorie in den 1970er-Jahren durch die Bezeichnung Joule abgelöst. Doch so ganz hat sich der neue Begriff im Volksmund – und selbst unter Ernährungsexperten – immer noch nicht etabliert. Hartnäckig hält sich das lateinische Wort für ...

  1. Energie
  2. Wärme
  3. Fett

Lösung: Calor ist Latein für Wärme. Eine Kalorie definiert sich über das Erwärmen von einem Gramm Wasser um ein Grad. 

 

 

Sein Geschmack ist unverkennbar: Zimt verfeinert nicht nur Gebäck, sondern verleiht auch Getränken und asiatischen Gerichten das gewisse Etwas. Ein halber Tee­löffel täglich soll helfen, den Blut­zuckerspiegel zu senken. Worauf sollte man beim Kauf des Gewürzes aber unbedingt achten? Es muss ... 

  1. in Stangenform vorliegen.
  2. Ceylon-Zimt sein.
  3. aus Indonesien stammen.

Lösung: Ceylon-Zimt wird auch „echter Zimt“ genannt. Die hochwertige Art ist in dem Inselstaat Sri Lanka, ehemals Ceylon, beheimatet. Cassia-Zimt stammt oft aus China und Indonesien. Er enthält viel Cumarin, einen Stoff, der die Leber schädigen kann.

 

 

Bananen und andere exotische Früchte werden bekanntlich unreif geerntet, weil sie noch einen weiten Weg zurücklegen, bis sie in unseren Läden landen. Auch heimische Obstarten reifen häufig noch nach – jedoch nicht alle. Welche sollten Sie in ihrer prallen und leuchtenden Hochphase pflücken?

  1. Aprikosen
  2. Birnen
  3. Erdbeeren

Lösung: Erdbeeren sollten geerntet werden, wenn sie ihre volle Genussreife erlangt haben. Sie können zwar nachfärben, nicht aber nachreifen. Darum gilt: Reif kaufen, kühl lagern, bald vernaschen!