Dossier Schmerzfrei

Autor: Reader's Digest Book

Erste Selbst-Maßnahmen bei Rückenschmerzen

Oft ist Überlastung oder Fehlbelastung die Ursache für Rückenschmerzen. Das können Sie selbst tun.

© iStockfoto.com / PeopleImages

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Ob Unkrautjäten im Garten, das Tragen schwerer Taschen, das Herauswuchten einer Getränkekiste aus dem Kofferraum – es gibt viele Möglichkeiten, dem Rücken zu schaden. Schmerzgekrümmt steht man nun da. Was kann man tun?

  1. Normale Tätigkeiten beibehalten.
    Legen Sie sich nicht eine Woche lang ins Bett, denn das hilft meist nicht. Behalten Sie Ihre normalen Tätigkeiten bei, soweit es möglich ist. Aber vermeiden Sie Aktivitäten, die zu einer Verschlimmerung der Schmerzen führen.

  1. Ein rezeptfreies Schmerzmittel.
    Nehmen Sie Ibuprofen, ASS oder Diclofenac ein, die entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Je eher Sie zu einem solchen Mittel greifen, umso besser wirkt es und umso weniger brauchen Sie davon. Diese Arzneistoffe helfen am besten, wenn sie gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden. Ihre Schmerzen werden möglicherweise nicht vollständig verschwinden, aber sich zumindest verringern.

  1. Legen Sie eine Wärmekompresse auf.
    Bei plötzlich auftretenden Schmerzen kann eine Wärmekompresse helfen. In der Apotheke bekommen Sie z. B. Gelkompressen, die man in kochendem Wasser erwärmt, oder mit Heilschlamm gefüllte Fangopackungen. Eine Neuentwicklung sind Wärmeumschläge, die in einer luftdichten Verpackung Eisenpulver enthalten. Nach dem Öffnen der Packung kommt es bei Kontakt mit der Luft zu einem Oxidationsprozess, durch den Wärme entwickelt wird. Mithilfe von Klettverschlüssen befestigt man den Umschlag auf dem schmerzenden Körperteil.

  1. Wann Sie zum Arzt müssen.
    Bessern sich die Beschwerden nicht deutlich oder verstärken sich gar, konsultieren Sie einen Arzt. Einen sofortigen Termin brauchen Sie, wenn sich Blasenprobleme einstellen oder Sie ein Schwächegefühl in den Beinen wahrnehmen.

Die hier veröffentlichten medizinischen Informationen sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Wir empfehlen allen Patienten mit Krankheits- bzw. Schmerzsymptomen, sich an einen Arzt zu wenden.

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