Gesundheit

Autor: Sari Harrar mit Ergänzungen von Lucy Wildman

25 Dinge, die Sie über Ihre Gelenke wissen sollten

Neueste Forschungsergebnisse zu Arthritis, Arthrose & Co.

© iStockfoto.com / busracavus

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Falls Sie bei Arthritis, Arthrose oder Gicht nur an ältere Menschen mit Knie- oder Hüftproblemen und an große Schmerzmittelpackungen denken, dann liegen Sie falsch. Denn schmerzhafte Gelenkerkrankungen sind weit verbreitet und werden unterschiedlich behandelt.

Die mit Abstand häufigste Form der Gelenkerkrankungen ist die Arthrose, ein Gelenkverschleiß, von dem in Europa 40 Millionen Menschen betroffen sind. Wie das britische Fachmagazin Rheumatology berichtet, haben 45 Prozent aller Europäer ein lebenslanges Risiko, Arthrose am Knie zu bekommen, 25 Prozent an der Hüfte. Am schnellsten wächst die Zahl von Gelenkverschleißen als Ursache für Behinderungen weltweit. Weitere Formen der Arthritis sind Gicht, Psoriasis-Arthritis und Rheumatoide Arthritis. Je nach Region leiden in Europa zwischen 1 und 2,5 Prozent der Menschen an Gicht, rund 1 Prozent an Rheumatoider Arthritis und knapp 0,5 Prozent an Psoriasis-Arthritis. Jeder vierte Europäer bekommt mindestens einmal im Leben rheumatische Beschwerden und Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Fibromyalgie, Sehnenscheidenentzündung oder Karpaltunnelsyndrom. Das berichtet die European League Against Rheumatism, eine Vereinigung der Rheumatologen auf europäischer Ebene. Noch ist keine Form der Arthritis heilbar. Wissenschaftliche Studien haben aber zu einem besseren Verständnis beigetragen, wie man die Entzündungen und Schmerzen behandelt und wie sich der damit einhergehende Gelenkschaden stoppen lässt.

Arthrose

Das ist der Verschleiß der Knorpelschichten zwischen den Gelenken. Oft gilt er als Ursache, manchmal auch als Folge einer chronischen Entzündung.

  1. Mit Röntgenstrahlen lässt sich Arthrose am besten diagnostizieren. Laut einer Studie der University of Washington sind die Ergebnisse bei der Radiologie so präzise wie bei der Kernspintomografie, und die Untersuchung ist schneller und kostengünstiger. Eine frühe Diagnose ermöglicht die Änderung des Lebensstils, bevor Gelenke unumkehrbare Schäden erleiden.

  2. Die am häufigsten angewandte Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen bringt keine Verbesserung der Gelenkfunktion. Bis zu 85 Prozent der Betroffenen nehmen NSARs. „Diese können zwar dabei helfen, den Tag zu überstehen“, sagt Kelli Allen, Wissenschaftlerin am Thurston-Zentrum für Arthritisforschung der University of North Carolina. „Aber sie schützen die Gelenke nicht vor fortschreitenden Schädigungen, und sie haben beträchtliche Nebenwirkungen.“

  3. Jeder zweite Arthrose-Patient, der NSAR als Gel, flüssig oder als Pflaster anwendete, gab an, dass sich die Schmerzen innerhalb der folgenden 12 Wochen halbiert hätten. Der Vorteil...

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