Gesundheit

Autor: Isadora Baum und Jen Mccaffery

7 Gründe, weshalb Kälte den Körper stärkt

Kälte hat positive Auswirkung auf den menschlichen Körper.

© iStockfoto.com / Sam Edwards

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  1. Impuls für das Gehirn
    Niedrige Temperaturen lassen uns klarer denken. Studien haben gezeigt, dass bestimmte kognitive Aufgaben wie das Treffen von Entscheidungen bei kühleren Temperaturen besser funktionieren. Das trifft auch für das Lösen komplexer Aufgaben zu. Der Grund? Das Gehirn benötigt Glukose, um richtig zu arbeiten. Bei höheren Temperaturen dient Glukose vermehrt zur Körperkühlung – für Argumentation und Denken steht folglich weniger Treibstoff zur Verfügung.

  2. Mehrverbrauch an Kalorien
    Wenn es kalt ist, muss der Körper mehr arbeiten, um die Kerntemperatur von rund 37 Grad aufrechtzuerhalten. Der Körper verwendet viel Energie darauf, uns und unsere Atemluft warm zu halten, wenn wir uns draußen aufhalten. Eine aktuelle US-amerikanische Studie mit 53 Probanden zeigte, dass die Teilnehmer 34 Prozent mehr Kalorien verbrannten, wenn sie bei zehn bis fünf Grad minus wanderten statt bei Temperaturen bis zehn Grad plus. Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe!

  3. Aktivierung von gesundem Fettgewebe
    Es ist allgemein bekannt, dass zu viel weißes Fettgewebe die Gesundheit gefährdet. Erwachsene haben jedoch auch einen geringen Anteil braunes Fettgewebe, das den Stoffwechsel zum vermehrten Kalorienverbrauch anregt. Niedrige Temperaturen sind in der Lage, diese braunen Fettzellen zu aktivieren. Eine Studie hat das belegt: Teilnehmer badeten einen Fuß in kaltem Wasser, worauf die Körpertemperatur sank. Das regte die braunen Fettzellen um das 15-Fache an, mehr Kalorien zu verbrauchen.
  4. Erleichterung bei Allergien
    Gehören Sie zu denjenigen, die im Frühling und Sommer ständig niesen müssen? Dann mögen Sie den Winter von allen Jahreszeiten vermutlich am liebsten, da nahezu keine Pollen umherfliegen. Doch auch drinnen lauern Allergien, die sich im Winter verschlimmern können. Schimmelbildung und Hausstaubmilben können Sie aber eindämmen, indem Sie mit einem speziellen Entfeuchter die Luftfeuchtigkeit in den Räumen unter 50 Prozent halten.
  5. Besser schlafen
    Vor dem Einschlafen sinkt die Kerntemperatur unseres Körpers automatisch. Dieser Vorgang kann im Sommer bis zu zwei Stunden dauern, im Winter geht es deutlich schneller. Geht die Sonne morgens später auf, schläft man natürlicherweise meist länger. (Weitere Tipps zum Thema Schlaf finden Sie in unserem Artikel „Gute Nacht!“ auf Seite 40.)
  6. Kampf den Infektionen
    Grippeviren gedeihen besonders gut in kalter, trockener Luft. Obwohl man im Winter häufiger erkältet ist, haben Studien gezeigt, dass die niedrigen Temperaturen das Immunsystem aktivieren und die Infektionsabwehr verbessern können. Je mehr Zeit Sie in Räumen verbringen, desto eher stecken Sie sich an. Reduzieren Sie das Risiko, indem Sie möglichst oft nach draußen gehen, sich regelmäßig die Hände waschen und sich impfen lassen.
  7. Stärkung des Herzens
    Auch wenn Sie es sich im Winter lieber in der warmen Stube bequem machen – raffen Sie sich auf, denn Ausdauertraining im Freien tut Ihnen in vielerlei Hinsicht gut. Angepasstes Training im Winter in entsprechender Kleidung stärkt Ihren Herzmuskel. Vorher sollten Sie sich aber gut aufwärmen. Dann sind Sie sogar leistungsfähiger als bei wärmeren Außentemperaturen. Für Menschen mit einer Herz-Kreislauf- Erkrankung gilt: Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, ob ein Training in der Kälte für Sie ratsam ist.

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