Gesundheit

Autor: Courtenay Smith

Entspannt zu einem besseren Stoffwechsel

Eine schrittweise Umstellung hilft Ihnen, schlanker und gesünder zu werden.

© iStockfoto.com / Ridofranz

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Danielle Payton wog mit 18 Jahren 75 Kilogramm, was für die knapp über 1,50 Meter große Kugelstoßerin unbegreiflich war. Ihr Stoffwechsel war ihr ein Rätsel „Ich habe mich gesund ernährt, da ich aus einer Familie von Pescetariern (Vegetarier, die Fisch essen) und Vegetariern stamme, zudem war ich Athletin. Dennoch konnte ich kein einziges Pfund abnehmen“, sagt Payton. Dann wurde bei ihr das Polyzystische Ovarsyndrom (polycystic ovary syndrome PCOS) diagnostiziert. Die Krankheit verursacht ein Ungleichgewicht der Hormone, die für die Regulierung der Fortpflanzung als auch den Stoffwechsel zuständig sind. Frauen mit PCOS neigen dazu, an Gewicht zuzulegen. Mit 24 wog sie 95 Kilogramm und hatte Prädiabetes. „Ich musste eine Sportart und eine Ernährungsweise finden, die zu meinem Körper passten“, berichtet Payton. Sie verzichtete auf verarbeitete und frittierte Lebensmittel, aß stattdessen mehr tierisches Eiweiß und nahm ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Täglich ging sie 30 Minuten spazieren und absolvierte fünf bis 15 Minuten Krafttraining. Außerdem nahm sie Medikamente gegen das PCOS ein. Nach vier Jahren hatte Payton 40 Kilogramm verloren. Heute wiegt sie rund 55 Kilogramm.

Eine Voraussetzung zum Abnehmen ist ein guter Stoffwechsel. Einfach erklärt, steht Stoffwechsel für die Energie, die unser Körper benötigt. Wir verbrennen täglich bis zu 80 Prozent der Kalorien im Ruhezustand, während wir atmen, verdauen und den Kreislauf aufrecht erhalten. Man bezeichnet das auch als Grundumsatz oder Ruhestoffwechsel. Der Stoffwechsel gleicht einem viel befahrenen Verkehrssystem, das die richtige Zusammensetzung an chemischen Stoffen rechtzeitig zu den richtigen Zellen liefert. Dann gewinnen diese aus Nahrung Energie und stellen sicher, dass die ganze Maschine (also unser Körper) reibungslos funktioniert. Wenn eines dieser Systeme aus dem Takt gerät, ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass der Stoffwechsel gestört ist. Die Störung zeigt sich zum Beispiel als erhöhter Insulin-, Cholesterin- oder Triglyceridwert oder als Fettablagerung an der Taille und weist auf ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen oder einen Schlaganfall hin.
Dr. Nir Barzilai, Direktor des Institute for Aging an der Albert Einstein School of Medicine in New York, USA, erklärt, dass der natürliche Alterungsprozess den Stoffwechsel beeinträchtigt. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir Medikamente gegen Bluthochdruck oder Depressionen brauchen, was den Stoffwechsel zudem verlangsamen kann. Doch es gibt eine gute Nachricht: Wir können den Stoffwechsel optimieren, während sich der Körper verändert, indem wir ihm den richtigen Hormonmix liefern.
Bringen Sie Ihren Stoffwechsel auf Vordermann, indem Sie Ihre Gewohnheiten ein wenig verändern (...):

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