Vitiligo: Neue Therapie
Vitiligo, die Weißfleckenkrankheit, zerstört die Pigmentzellen der Haut. Für die Betroffenen ist die Pigmentstörung eine große psychische Belastung.
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Vitiligo – die Weißfleckenkrankheit – ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) angreift. Dadurch entstehen weiße Flecken auf der Haut. Für die Betroffenen ist diese Pigmentstörung oft sehr belastend. Sie fühlen sich ausgeschlossen und stigmatisiert. Jetzt macht eine neue Creme Hoffnung: Opzelura gibt vielen Patienten ihre natürliche Hautfarbe zurück.
Die weißen Flecken auf der Haut können jetzt mit der Salbe Opzelura behandelt werden. Ihr Wirkstoff Ruxolitinib – ein JAKHemmer – verhindert, dass das Immunsystem die eigenen Pigmentzellen, die Melanozyten, angreift. Dadurch können die Melanozyten wieder Pigment bilden, und die weißen Hautstellen erhalten ihre natürliche Farbe zurück. Klinische Studien zeigen, dass die Creme bei einem Drittel der Patienten die weißen Flecken im Gesicht fast vollständig (zu 75 %) verschwinden ließ. Ein weiterer Vorteil ist, dass die neue Creme im Gegensatz zu Kortisonpräparaten langfristig angewendet werden kann.
Die Entwicklung dieser Creme bringt die Behandlungsmöglichkeiten einen wichtigen Schritt voran. Auch wenn die Therapie individuell angepasst werden muss, gibt Opzelura neue Hoffnung.





