Gesundheit

Autor: Lisa Bendall

So bleibt Ihr Darm gesund

Wertvolle Tipps für eine geregelte Verdauung.

© iStockfoto.com / SolStock

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Es gibt viele Gründe, warum man auf eine gesunde Verdauung achten sollte. Zunächst sorgt sie dafür, dass man wenig Zeit auf der Toilette verbringt. Gleichzeitig verhindert eine geregelte Verdauung chronische Verstopfung und Durchfall sowie Hämorrhoiden, Geweberisse und unvorhersehbare Stuhlgänge. Das gelingt mit ballaststoffreicher Ernährung und Sport. Beide tragen zu einer besseren Darmentleerung bei und verringern so das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken.

Sind mehrmalige Darmentleerungen am Tag ein Grund zur Sorge? Und wie ist es mit seltenen Stuhlgängen? „Das Spektrum ist enorm breit“, erklärt Dr. Dina Kao, Gastroenterologin an der University of Alberta in Kanada. Manche Menschen sitzen dreimal am Tag auf der Toilette, andere nur einmal alle paar Tage. Es gibt keinen Grund, sich wegen der Häufigkeit der Darmentleerung Sorgen zu machen, sofern der Stuhl normal aussieht und Sie sich wohlfühlen. Symptome wie Fieber, Schmerzen oder Dehydration sollte man dagegen ernst nehmen. „Falls Blut im Stuhl ist, sich der übliche Verdauungsrhythmus ändert oder Sie ungewollt Gewicht verlieren oder Sie aus einem anderen Grund beunruhigt sind, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt“, rät Dr. Carlo Fallone, Gastroenterologe am McGill University Health Centre in Montreal, Kanada. Mit den folgenden Tipps helfen Sie Ihrer Verdauung auf die Sprünge.

Nahrungsmittel für einen regelmäßigen Stuhlgang

Getrocknete Früchte wie Pflaumen, Feigen und Datteln enthalten viel Sorbit, der wie ein natürliches Abführmittel wirkt. Gleiches gilt für Leinsamen. Auch frische Birnen und Äpfel haben manchmal eine abführende Wirkung. Ein Frühstück kann ebenfalls die Darmtätigkeit ankurbeln und Stuhldrang auslösen.
Ballaststoffe sind wichtig für eine gesunde Ernährung und Verdauung. Die Stoffe selbst sind unverdaulich, sie quellen im Darm auf und machen den Stuhl weicher, sodass dieser den Darm leichter passiert. Die meisten Menschen nehmen jedoch nur die Hälfte der täglich empfohlenen Menge zu sich. „Wenn Sie Vollkornprodukte essen, oder Ihr Teller bei jeder Mahlzeit etwa zur Hälfte mit Salat, Gemüse oder Obst gefüllt ist, dann decken Sie wahrscheinlich Ihren Bedarf“, erklärt Whitney Hussain, Ernährungsberaterin aus Vancouver, Kanada.
Eine weitere Möglichkeit sind Cerealien mit zugesetzten Ballaststoffen wie Flohsamen. Diese enthalten jedoch Inulin, das bei empfindlichen Menschen Magenschmerzen auslösen kann. Ernährungsberaterin Hussain empfiehlt deshalb...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Mai 2019-Ausgabe des Reader’s Digest Magazin.

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