So verwischen Sie Ihre Spuren im Internet
Das Internet vergisst nichts, heißt es. Wenn Sie einmal etwas online gestellt haben – ein peinliches Foto, einen spontanen Kommentar in den sozialen Medien –, kann Sie dies lange verfolgen. Schützen Sie sich mit diesen 25 cleveren Tipps!
©
Es lauern tatsächlich Gefahren im digitalen Raum. „Es gibt zwei Worst-Case-Szenarien“, erklärt Thorin Klosowski, Aktivist für Sicherheit und Datenschutz bei der Organisation Electronic Frontier Foundation. „Das erste: Datenklau. Persönliche Daten wie E-Mail-Adressen von uns allen sind im Internet verfügbar. Wenn Sie dasselbe Passwort für verschiedene Dienste verwenden, erleichtern Sie böswilligen Menschen das Eindringen in Ihre Konten.“ Nach Angaben der Global Anti-Scam Alliance verursachten Betrügereien im Jahr 2023 weltweit Schäden in Höhe von mehr als 1,03 Billionen US-Dollar (930 Milliarden Euro). In Deutschland wurde 2024 laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jeder vierte Nutzer Opfer von sogenannter Cyberkriminalität.
„Das zweite Worst-Case-Szenario: Peinlichkeit“, sagt Klosowski. „Viele speichern ihre intimsten Gedanken in einer digitalen Notizen-App, verfassen E-Mails, die sie nicht abschicken, oder schütten ihre Gefühle in einer Direktnachricht an einen Freund aus. Solche Dinge können durch Datenlecks bei Onlineunternehmen oder durch ein eigenes Missgeschick – etwa, weil man die komplizierten Datenschutzeinstellungen nicht versteht – in falsche Hände geraten.“
Aber Sie sind nicht machtlos. Sie können Ihre Privatsphäre schützen und die Kontrolle über Ihre Daten behalten. So geht’s:
Nutzen Sie verschiedene Passwörter
Wenn Sie immer dasselbe Passwort für Onlinedienste verwenden, ist es wahrscheinlich längst kompromittiert. Zahlreiche Datenbanken mit kritischen Informationen wurden in den vergangenen Jahren gehackt und die erbeuteten Daten – darunter Benutzernamen (oft E-Mail-Adressen) und Passwörter – dann auf sogenannten Dark-Web-Marktplätzen angeboten.
Kriminelle probieren die Kombinationen aus, in der Hoffnung, auf die anderen Konten der Betroffenen zugreifen zu können. Setzen Sie daher für jedes Onlinekonto ein eigenes, starkes – möglichst langes – Passwort.
Verwenden Sie einen Passwort-Manager
Können Sie sich alle Ihre Passwörter merken? Wahrscheinlich nicht. Wenn Sie einen Passwortmanager einsetzen, müssen Sie sich nur ein einziges merken. Die Software erledigt den Rest, indem sie sichere Passwörter erstellt und diese automatisch beim jeweiligen Onlinedienst einsetzt. 1Password, Keeper oder Bitwarden beispielsweise kosten jeweils nur ein paar Euro pro Monat.
Sie können auch den kostenlosen Manager nutzen, der in Ihren Browser integriert ist. Das neueste Betriebssystem auf Apple-Geräten wird übrigens mit Passwords geliefert, das sichere Passwörter ohne zusätzliche Kosten generiert und verwaltet.
Finden Sie heraus, ob Ihr Passwort geklaut wurde
Unter haveibeenpwned.com können Sie nachschauen, ob Ihre Passwörter und E-Mail-Adressen in Datenbanken auftauchen, die gehackt wurden. Ändern Sie umgehend die Zugangsdaten, die betroffen sind. Die aufgelisteten Datenlecks sind oft nur die Spitze des Eisbergs dessen, worauf Kriminelle Zugriff haben.
Löschen Sie alte, ungenutzte Konten
Wahrscheinlich haben Sie viele Onlinekonten, die Sie nicht mehr nutzen und die möglicherweise persönliche Daten enthalten. Löschen Sie diese – denn was erst gar nicht online ist, kann nur schwer gehackt werden. Um zu erfahren, wie Sie ein Konto löschen können, führen Sie eine Websuche wie „altes E-Mail-Konto löschen“ durch. Sie können sich auch direkt an den Provider wenden, auf den jeweiligen Support-Seiten nachsehen oder den Kundendienst um die Löschung des Kontos bitten.
Laden Sie Ihre Daten herunter
Die Löschung eines Kontos bedeutet nicht, dass Sie alles daraus aufgeben müssen. Sie können zum Beispiel den Datenbestand eines Facebook- oder Google-Kontos herunterladen. Die entsprechenden Menüpunkte zu finden kann jedoch einige Klicks erfordern, etwa nacheinander auf „Einstellungen und Privatsphäre“, „Einstellungen“, „Kontenübersicht“, „Deine Informationen und Berechtigungen“, „Deine Informationen herunterladen oder übertragen“. Stellen Sie sicher, dass Sie
Sicherungskopien von allem auf-
bewahren, was für Sie wichtig ist.
Alte Konten wiederfinden und löschen
Möglicherweise erinnern Sie sich nicht an jedes Onlinekonto, das Sie jemals erstellt haben. Um alte Konten zu finden, die Sie vielleicht löschen möchten, suchen Sie in Ihren E-Mails nach Begriffen wie „Willkommen“, „Bestätigen“, „Ihr Konto“ und „Kostenloses Probekonto“. Noch einfacher ist es, wenn Sie Ihre Passwörter bereits in einem Passwort-Manager verwalten. Blättern Sie einfach durch die Liste, um Konten zu finden, die Sie nicht mehr verwenden.
Löschen Sie auch überflüssige E-Mails
Müssen Sie alte E-Mails wirklich für immer aufbewahren? Diese enthalten nämlich viele persönliche Daten, die für Identitätsdiebe nützlich sein könnten. Ziehen Sie in Erwägung, E-Mails zu löschen, eventuell nachdem Sie eine Kopie auf Ihren PC heruntergeladen haben. So schützen Sie Ihre Korrespondenz vor Hackern.
Suchen Sie Ihre Benutzernamen online
Rufen Sie eine Suchmaschine auf und suchen Sie nach Ihrem Namen sowie nach allen Benutzernamen, die Sie online verwendet haben. Die Ergebnisse zeigen Ihnen, wo Ihr Name überall erscheint. Wahrscheinlich tauchen auch Ihre Social-Media-Profile in den Ergebnissen auf. Das bedeutet, dass diese auch anderen, die nach Ihnen suchen, angezeigt werden.
Social-Media-Profile vor Suchmaschinen verstecken
Möchten Sie diese persönlichen Daten aus dem Internet löschen? Sie können Ihre Konten in den sozialen Netzwerken aus den Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google verschwinden lassen, indem Sie jede Website besuchen, die bei Ihrer ersten Suche auftaucht, und die Datenschutzeinstellungen ändern. Als Orientierungshilfe können Sie nach „Datenschutzeinstellungen“ und dem Namen der jeweiligen Website suchen. Während Sie aufräumen, können Sie auch Kommentare entfernen, die Sie gepostet haben, und Profile löschen.
Datenschutzeinstellungen bei sozialen Medien prüfen
Vielleicht möchten Sie auch einschränken, wer sehen kann, was Sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Auf Facebook können Sie zum Beispiel bestimmen, wer Sie finden kann, wer sehen kann, was Sie posten, und was Facebook über Sie mit anderen Unternehmen teilt. Gehen Sie dazu auf Ihre Profilseite bei Facebook, klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche „Konto“ und wählen Sie dann „Einstellungen und Privatsphäre“.
Alte Beiträge in sozialen Medien löschen
Facebook gibt es bereits seit 2004. Inzwischen sind die meisten, die in den Anfängen dieses sozialen Netzwerks Partyfotos oder andere peinliche Dinge geteilt haben, älter als 40. Zum Glück gibt es ein Tool zum Verwalten von Aktivitäten, mit dem Sie Beiträge, die älter als ein bestimmtes Datum sind, löschen oder archivieren können. Auch bei Instagram können Sie einzelne Beiträge löschen oder archivieren. Auf beiden Plattformen können nur Sie sehen, was Sie archiviert haben. Auf X, ehemals Twitter, lassen sich einzelne Tweets einfach löschten. Mehrere Tools von Drittanbietern können Ihnen dabei helfen, Tweets entweder automatisch oder anhand bestimmter Kriterien zu löschen. TweetDeleter kann sogar Ihre Likes auf Tweets anderer Personen entfernen.
Prüfen Sie, was über Sie gespeichert wird
Die Datenschutzbestimmungen sind von Land zu Land unterschiedlich. In den USA beispielsweise gibt es kein umfassendes nationales Gesetz, obwohl einzelne Bundesstaaten Schutzbestimmungen erlassen haben. Die 2018 eingeführte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU ist eines der strengsten Datenschutzgesetze der Welt. Sie gibt den Bürgerinnen und Bürgern das Recht, personenbezogene Daten, die über sie gesammelt wurden, zu erhalten. So können sie diese überprüfen, der Verwendung ihrer Daten für Direktmarketing widersprechen und darauf bestehen, dass Unternehmen sie löschen.
Benutzen Sie eine sichere Suchmaschine
Um die beim Suchen im Internet über Sie gesammelten Daten zu reduzieren, verwenden Sie am besten einen Dienst wie DuckDuckGo statt Google oder Bing. Sie können DuckDuckGo zu Ihrer Standardsuchmaschine auf allen Geräten machen, indem Sie jeweils duckduckgo.com aufrufen und auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ klicken.
Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen verfolgt und speichert DuckDuckGo – wie auch Startpage oder Qwant – Ihre Suchanfragen nicht, sodass Ihnen auch keine gezielte Werbung oder personalisierte Suchergebnisse angezeigt werden.
Fordern Sie Google auf, Sie nicht mehr zu verfolgen
Wenn Sie Google weiterhin nutzen möchten, können Sie weitere Datenschutzeinstellungen aktivieren, um den Internetriesen daran zu hindern, Ihre Suchanfragen zu verfolgen – was er automatisch tut, wenn Sie bei ihm angemeldet sind. Sogar YouTube, das zu Google gehört, zeichnet einen Verlauf der angesehenen Videos auf. Dieses sogenannte Tracking können Sie jedoch reduzieren, indem Sie Google anweisen, die Erfassung Ihrer Daten in Zukunft einzustellen und die bereits erfassten Daten zu löschen. Dazu besuchen Sie die Seite „Meine Google-Aktivitäten“. Klicken Sie auf Ihr Profilfoto, gehen Sie zu „Ihr Google-Konto verwalten“ und klicken Sie im Navigationsbereich auf „Daten und Datenschutz“. Klicken Sie dann unter „Verlaufseinstellungen“ auf „Meine Aktivitäten“ und deaktivieren Sie alle, von denen Sie nicht wollen, dass sie von Google gespeichert werden.
Konfigurieren Sie Ihren Browser sicher
Cookies sind kleine Datenschnipsel, die Websites beim Surfen in Ihrem Browser speichern. Dies kann nützlich sein, etwa um beim Onlineshopping Artikel in den virtuellen Warenkorb zu legen und diese dort zu behalten, während man weiter einkauft. Ohne Cookies würde der Warenkorb bei jedem Seitenwechsel geleert werden. Mit Cookies wird aber auch Ihr Surfverhalten verfolgt, selbst über verschiedene Websites hinweg.
Eine neue Technik namens Topics API soll laut Google in seinem Browser Chrome interessenbasierte Werbung ermöglichen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu beeinträchtigen. Im Jahr 2022 führte Google zudem das My Ad Center ein, mit dem Sie die Anzeigenpersonalisierung einschränken oder ausschalten können. Gehen Sie in Ihrem Google-Konto zu „Daten und Datenschutz“ und klicken Sie dann auf „Mein Anzeigencenter“.
Es gibt weitere Möglichkeiten, Tracking per Cookies einzuschränken, etwa mit Werbeblockern und Browsererweiterungen, die Ihre Privatsphäre schützen. Im Internet können Sie aber auch auf andere Weise verfolgt werden, zum Beispiel über Ihre IP-Adresse. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, benötigt eine eindeutige IP-Adresse, um identifiziert zu werden.
In Ihrem Haushalt gehen alle Endgeräte üblicherweise mit der öffentlichen IP-Adresse des Routers online. Diese kann verwendet werden, um den geografischen Standort zu bestimmen und so herauszufinden, wo Sie wohnen. Eine Möglichkeit, die IP-Adresse zu verbergen, ist ein VPN.
Verwenden Sie ein VPN (Virtual Private Network)
Ein VPN, ein virtuelles privates Netzwerk, schafft eine sichere Verbindung zum Internet, indem es den Datenverkehr verschlüsselt. Dadurch kann man nicht nachverfolgen, auf welche Websites Sie zugreifen. Diese wiederum „sehen“ nur eine zufällige IP-Adresse, die das VPN vergibt, nicht Ihre individuelle IP-Adresse.
Achten Sie darauf, dass Sie einen vertrauenswürdigen Dienst wählen. Der Betrieb eines VPNs kostet Geld, daher sind viele kostenlose Anbieter nicht empfehlenswert und verkaufen möglicherweise sogar Ihre Daten. Ein gutes VPN wie Surfshark oder CyberGhost kostet nur ein paar Euro pro Monat.
Surfen Sie im sogenannten Privatmodus
VPN ist aber nur ein Teil der Sicherheitsstrategie. Wenn Sie sich beispielsweise im Browser bei Ihrem Google-Konto anmelden, erkennt das Unternehmen Sie trotzdem. Selbst wenn Sie sich nicht einloggen, können Websites Sie anhand der gespeicherten Browser-Cookies, die Ihr Surfverhalten abbilden, erkennen.
Verwenden Sie den sogenannten privaten Modus Ihres Browsers also auch dann, wenn Sie ein VPN nutzen. So halten Websites Sie bei jedem Besuch für einen neuen Benutzer. Um in Chrome unerkannt zu surfen, klicken Sie auf „Neues Inkognitofenster“, in Safari und Firefox wählen Sie „Neues privates Fenster“.
Wählen Sie Apps, die Ihre Privatsphäre respektieren
Genau wie Websites sammeln auch die Apps auf unseren Smartphones, Tablets und Computern Daten über uns. Im App Store von Apple können Sie sehen, ob und wie häufig die jeweilige Anwendung auf Standort, Kamera oder Mikrofon zugreift. Schauen Sie sich unter dem Punkt „App-Datenschutz“ an, welche Daten erhoben werden, und wählen Sie gegebenenfalls eine andere App, die weniger Daten sammelt. Eine Wetter-App zum Beispiel benötigt keinen Zugriff auf Ihre Kontakte.
Auch der Google Play Store zeigt Nutzern, wie ihre Daten verwendet werden, ob sie an Dritte weitergegeben und wie sie gespeichert werden. Klicken Sie auf der Seite der jeweiligen App auf „Datensicherheit“. Zudem können Sie im Einstellungsmenü Ihres Geräts unter „Apps“ eine Liste der installierten Anwendungen aufrufen und bei jeder einzelnen die App-Be-rechtigungen anpassen. So schieben Sie der unnötigen Datensammelei einen Riegel vor.
Setzen Sie auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Bei dieser Datenübertragung können Ihre Nachrichten nur von Ihnen und der Person, mit der Sie kommunizieren, eingesehen werden. Die Verschlüsselung erfolgt über alle Übertragungsstationen hinweg. Nur an den Endpunkten, also bei den Kommunikationspartnern selbst, werden die Nachrichten ver- beziehungsweise entschlüsselt.
WhatsApp verwendet zum Beispiel Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ebenso wie iMessages, wenn die Kommunikation zwischen zwei Apple-Nutzern stattfindet. Eine weitere App, die auf eine solche Verschlüsselung setzt, ist Signal. Sie wird von einer gemeinnützigen Organisation angeboten und funktioniert sowohl auf Apple- als auch auf Android-Geräten. Es gibt auch Websites, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden und mit erhöhter Sicherheit werben.
Nutzen Sie die Datenschutzfunktionen
Apple iCloud+ ist ein kostenpflichtiger Dienst, der ein Private Relay enthält. Dies funktioniert ähnlich wie ein VPN: Er leitet Ihren Safari-Surfverkehr über einen anonymen Server. Websites „wissen“ zwar, in welcher Region Sie sich gerade befinden, bekommen aber Ihre exakte IP-Adresse nicht zu sehen.
Wenn Sie sich bei Onlinekonten oder für Newsletter anmelden, können Sie mit der Funktion „Meine E-Mail verbergen“ in iCloud+ zufällige Adressen erstellen, die Nachrichten an Ihr echtes E-Mail-Konto weiterleiten. Absender können Ihre echte Adresse nicht sehen, und Sie können die temporäre E-Mail-Adresse jederzeit deaktivieren – perfekt, um Spam, also ungewollte Werbepost, zu vermeiden.
Schützen Sie Ihr E-Mail-Konto
Auch wenn Sie nicht für iCloud+ bezahlen, sollten Sie die Funktion „E-Mail-Aktivitäten schützen“ aktivieren, die beim ersten Öffnen der Mail-App von Apple angezeigt wird. Damit wird verhindert, dass Werbetreibende Ihre IP-Adresse erfahren und ein Profil Ihres Verhaltens und Standorts erstellen.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Zugriff zum eigenen E-Mail-Postfach mit einer Kombination aus starkem Passwort und Zwei-Faktor-Authentisierung zu schützen. Gelangen Unbefugte etwa durch einen Phishing-Angriff an das Passwort, reicht dies dann nicht mehr aus, um das jeweilige Benutzerkonto zu übernehmen.
Eine sichere Alternative zu Kennwörtern bietet Passkeys. Bei dieser Technik wird ein kryptografisches Schlüsselpaar aus einem privaten (auf dem Gerät des Nutzers gespeicherten) und einem öffentlichen (beim Onlinedienst gespeicherten) Schlüssel genutzt, um eine passwortlose Anmeldung zu ermöglichen.
Speichern Sie keine Zahlungsdetails
Es macht zwar den Einkauf einfacher, wenn man seine Kreditkartennummer oder die IBAN beim Onlineshopping nicht jedes Mal neu eingeben muss, aber erleichtert es auch Kriminellen, sich Zugang zu Ihren Konten zu verschaffen.
Wenn eine Website Sicherheitsfunktionen wie die Multi-Faktor-Authentisierung anbietet – bei der eine Bestätigung per E-Mail oder Mobiltelefon erforderlich ist –, nutzen Sie diese.
Vorsicht bei der Weitergabe von Informationen
Überlegen Sie es sich gut, bevor Sie im Internet persönliche Daten preisgeben. Denken Sie daran, dass Ihr Geburtstag oder die Geburtsstadt die Art von Fakten sind, die oft Ihre Antworten auf Sicherheitsfragen bei der Anmeldung sind.
Sichern Sie intelligente Geräte im Haushalt
Immer mehr Geräte wie Lautsprecher (Smart Speaker), Sicherheitskameras und sogar Kühlschränke sind mit dem Internet verbunden – Stichwort „Smart Home“. Wenn sie nicht richtig gesichert sind, können diese Kriminellen ein Einfallstor in Ihr Netzwerk bieten.
Einige Geräte sind ab Werk mit einem leicht zu erratenden Passwort wie 0000 ausgestattet, das Sie ändern sollten. Wenn das Gerät eine Multi-Faktor-Authentisierung bietet, empfiehlt es sich, diese zu aktivieren.
Aktualisieren Sie Software regelmäßig
Suchen Sie laufend nach Updates für die Anwendungen und Apps auf Ihren Geräten beziehungsweise aktivieren Sie automatische Updates. Hacker finden immer neue Wege, um sich Zugriff auf fremde Computer und Smartphones zu verschaffen. Deshalb veröffentlichen Softwarehersteller oft aktualisierte Versionen ihrer Programme, um neu entdeckte Sicherheitslücken zu schließen.
Seine persönlichen Daten im Internet zu schützen, ist heute mehr denn je nötig. Es geht nicht nur darum, seine Privatsphäre zu wahren, sondern auch darum, finanzielle Schäden durch Cyberkriminalität zu vermeiden. Wenn Sie unsere Tipps umsetzen, sind Sie auf einem guten Weg. Und denken Sie auch daran, regelmäßig Back-ups von Ihren Daten anzulegen, damit im Fall des Falles nicht alles weg ist.





