Tacos mit Hähnchen und Bohnen
Das köstliche Gericht aus Mexiko wird heute auf der ganzen Welt gegessen – oft in kreativen Varianten.
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Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Zutaten:
- 350 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen
- 3 gehackte Knoblauchzehen
- Saft von 1 Limette
- 1 TL mexikanische Gewürzmischung
- Salz, Pfeffer
- 1 EL natives Olivenöl extra
- 2 Paprikaschoten, in Streifen geschnitten
- 1 Dose Pinto- oder Borlotto-Bohnen (ca. 400 g)
- 8 Tortillas oder Taco-Shells
- 1 Avocado
- 100 g Salatblätter
- 3 Frühlingszwiebeln, geschnitten
- 1 Tomate, in Würfel geschnitten
- 3 EL Koriandergrün
- Tabascosauce, nach Geschmack
- 4 EL Frischkäse
ZUBEREITUNG
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Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Gas 2–3, Umluft 160 Grad) vorheizen. Hähnchenbrust, Knoblauch, Limettensaft und die Gewürzmischung in eine Schüssel geben. Mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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Öl in einer beschichteten Pfanne oder in einem Wok erhitzen. Die Fleischmischung hineingeben und ohne Rühren eine Minute braten. Die Paprikaschoten zufügen und alles bei starker Hitze unter permanentem Rühren 3 bis 5 Minuten braten, bis das Hähnchenfleisch leicht gebräunt ist. Die Bohnen zugeben und erhitzen, dabei gelegentlich umrühren.
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Inzwischen die Tortillas bzw. Taco-Shells 2 bis 3 Minuten im Ofen erwärmen. Die Avocado halbieren, entkernen, schälen und würfeln.
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Die in der Mitte gefalteten Tortillas bzw. die Taco-Shells mit je einem Achtel der Hähnchen-Paprika-Mischung füllen. Darauf Avocado, Salat, Frühlingszwiebeln, Tomate, Koriandergrün und scharfe Sauce verteilen. Sofort servieren. Den Frischkäse glatt rühren und dazu reichen.
Eine Tortilla – ein Fladenbrot aus Mais- oder Weizenmehl – wird in der Mitte gefaltet und mit leckeren Zutaten gefüllt: Fertig ist der Taco. Der Schlüssel zu seinem weltweiten Erfolg liegt in seiner Einfachheit und Vielseitigkeit. Er lässt sich schnell zubereiten und mit unterschiedlichsten Zutaten kombinieren. Ob als Vorspeise, Snack für zwischendurch oder Hauptgericht – der Taco überzeugte bereits die ersten europäischen Siedler, die nach Amerika kamen. Im US-Bundesstaat Texas entwickelte sich daraus ein eigener Kochstil: Tex-Mex, eine Verschmelzung der texanischen und mexikanischen Küche. Auch in anderen Ländern erfreut sich der Taco großer Popularität. In Norwegen und Schweden wurde ihm mit dem Taco-fredag, dem Taco-Freitag, sogar ein eigener Wochentag gewidmet.
Die Maistortillas der indigenen Völker Mexikos wurden traditionell mit Gemüse, verschiedenen Eintöpfen und Samen befüllt. Mit der Eroberung Mittelamerikas brachten die Spanier neue Zutaten wie Schweine-, Hühner- oder Rindfleisch mit. So wurden die mesoamerikanischen Grundnahrungsmittel um Aromen aus anderen Teilen der Welt erweitert.
Damit war die Geschichte des Tacos jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Während der mexikanischen Revolution von 1910 bis 1920 wurde er zu einer wichtigen Nahrungsquelle für die Truppen, und zahlreiche regionale Varianten entstanden. Heute gibt es in Mexiko mehr als 100 offiziell anerkannte Taco-Sorten.
Im 19. und 20. Jahrhundert brachten libanesische Einwanderer zudem das Schawarma nach Mexiko – dünne Fleischscheiben vom Drehspieß. Daraus entwickelte sich der berühmte Taco al pastor (Taco nach Schäferart), der überall an Straßenständen verkauft wird. Die geografische Nähe zwischen Mexiko und Texas begünstigte außerdem die Verbreitung des Tacos in den USA, wo er längst zu den beliebtesten Gerichten zählt. Heute existieren traditionelle, ausgefallene und auch vegane Varianten nebeneinander. Sie werden zu Hause, in Taco-Imbissen, den Taquerías, sowie in den exklusivsten Restaurants der Welt gegessen – und bestätigen den großen Erfolg des Tacos.





